Bei 17 Patienten mit kombinierten supra- und infraossären Defekten wurden eine offene Kürettage und eine Implantoplastik durchgeführt. Die unbehandelten Implantatoberflächen wurden nach dem Zufallsprinzip zusätzlich entweder mit einem Er:YAG-Laser (Gruppe 1) oder mit Kunststoff-Küretten und mittels Wattepellets aufgebrachter Kochsalzlösung (Gruppe 2) bearbeitet. Anschließend erfolgte eine Augmentation aller Defekte mit einem Knochenersatzmaterial und einer Kollagenmembran.
In Gruppe 2 konnten bessere Werte beim Blutungs-Index und beim klinischen Attachment-Level beobachtet werden als in Gruppe 1. Der Unterschied war jedoch statistisch nicht signifikant.
Die Defektkonfiguration hatte keinen Einfluss auf die klinischen Ergebnisse.
Follow up vier Jahre nach chirurgischer Behandlung einer fortgeschrittenen Periimplantitis in Kombination mit zwei verschiedenen Methoden zur Oberflächen-Dekontamination
Letzte Aktualisierung am Dienstag, 26. Mai 2015
