Notwendigkeit zusätzlicher regenerativer Maßnahmen nach Ridge Preservation bei kompromittierten und nicht-kompromittierten Extraktionsalveolen: Eine röntgenologische Untersuchung mittels Digitaler Volumentomografie

Siebenundachtzig konsekutive Patienten mit Verlust eines Einzelzahns im Oberkiefer wurden in Abhängigkeit von der Integrität der bukkalen Alveolenwand in zwei Gruppen eingeteilt und erhielten Maßnahmen zur Ridge Preservation. Patienten mit geschädigter bukkaler Alveolenwand (Gruppe 1; n=52) zeigten einen partiellen oder totalen Verlust der bukkalen Knochenplatte nach Zahnextraktion, während die bukkale Alveolenwand der restlichen Probanden (Gruppe 2; n=35) keine Schädigung nach Extraktion des fraglichen Zahnes vorzuweisen hatte.

Nach einer Einheilzeit von vier bis sechs Monaten wurden Digitale Volumentomogramme (DVT) hergestellt und eine virtuelle Planung der idealen Implantatposition durchgeführt. In der Gruppe 1 konnten bei fünf von 19 Implantaten (26,3%) im Frontzahnbereich freiliegende Implantatbereiche im bukkalen Anteil der Alveole virtuell ermittelt werden. Im Prämolarenbereich waren es vier von 14 (28,5%) und im Molarenbereich sieben von 19 Implantaten (36,8%). In Gruppe 2 waren es im Frontzahnbereich vier von neun Implantaten (44,4%), im Prämolarenbereich zwei von neun (22,2%) und im Molarenbereich konnte bei vier von 17 Implantaten (23,5%) ein freiliegender Implantatbereich im bukkalen Anteil der Alveole ermittelt werden. Statistische Unterschiede innerhalb bzw. zwischen den Gruppen waren nicht feststellbar.

Letzte Aktualisierung am Samstag, 21. April 2018

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