Untersuchung des Einflusses verschiedener Abutmentformen und -materialien (Zirkonoxid oder Titan) auf die periimplantäre Weichgewebsheilung unter Einsatz einer Matrix aus Metalloproteinase-8: Eine randomisierte Pilotstudie

Bislang ist unklar, wie Bakterien auf verschiedenen Implantatmaterialien haften und inwieweit die Bestimmung des Biomarkers Metalloproteinase-8 (MMP-8) eine verlässliche Methode ist, den Zustand des periimplantären Bindegewebes zu ermitteln. Daher war das Ziel der prospektiven randomisierten Studie im Split Mouth-Design, anhand der MMP-8 Level im Sulkusfluid die Bindegewebsreaktion bei Abutments aus Zirkonoxid und Titan zu bestimmen.

Zwölf teilbezahnte Patienten wurden in die Studie einbezogen und die Abutments nach dem Zufallsprinzip platziert. Die Entnahme von Sulkusfluid und die Messung der Sondierungstiefe wurden nach einem, zwei und zwölf Monaten nach Platzierung der Abutments durchgeführt.

Nach einem und drei Monaten konnten bei Abutments aus Titan signifikant höhere MMP-8 Level und Sondierungstiefen gemessen werden als bei Zirkonoxidabutments. Nach zwölf Monaten waren keine signifikanten Unterschiede mehr messbar.

Letzte Aktualisierung am Samstag, 21. April 2018

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