Nachweis von P. gingivalis, T. forsythia und S. aureus bei zahnlosen Patienten vor und sechs Monate nach Insertion von einteiligen Implantaten aus Zirkonoxid

Es gibt Hinweise darauf, dass zahnlose Patienten aufgrund des Fehlens subgingivaler Strukturen weniger parodontalpathogene Bakterien enthalten als bezahnte Individuen. Dennoch wird beobachtet, dass bestimmte Bakterien nach der Platzierung von Implantaten bei diesen Probanden wieder nachgewiesen werden können. Das Ziel der Studie war daher, die parodontal-pathogenen Bakterien P. gingivalis, T. forsythia und den nicht parodontal-pathogenen Keim S. aureus nach Platzierung von einteiligen Dentalimplantaten aus Titan oder Zirkonoxid wieder im oralen Milieu nachzuweisen.

26 Patienten wurden mit je 13 Implantaten aus dem jeweiligen Material versorgt. Mikrobiologische Proben wurden vor Implantatinsertion von der Zunge und sechs Monate nach Implantatinsertion von der Zunge und aus dem Implantatumfeld entnommen. Die Ergebnisse zeigen, dass die drei Bakterienspezies vor und nach der Implantatversorgung unterhalb der Nachweisgrenze lagen. Das Implantatmaterial hatte keinen signifikanten Einfluss auf die Anzahl Bakterien.

Letzte Aktualisierung am Samstag, 21. April 2018

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