Eine Oberflächenstrukturierung mittels Laser-Nd:YAG-Irradiation verbessert das Verhalten humaner Osteoblasten auf Zirkonoxid-Implantaten

Eine Nd:YAG-Laserbehandlung gilt als mögliche Strategie zur Verbesserung der Bioaktivität von Implantaten aus Zirkonoxid.
Das Ziel der vorliegenden Studie war daher die Evaluierung des In vitro-Verhaltens humaner fetaler Osteoblasten im Kontakt mit lasertexturierten Zirkonoxid-Implantatoberflächen. Dabei sollten der Einfluss unterschiedlicher Texturmuster, die Abstände zwischen den Laserdurchgängen und die Anzahl der Laserdurchgänge auf das Verhalten der Osteoblasten untersucht werden.
Untexturierte, sandgestrahlte und säuregeätzte Zirkonoxid-Scheiben (SBAE) wurden als Kontrollen verwendet. Humane Osteoblasten (hFOB 1.19) wurden 14 Tage lang auf den Test- und Kontrollproben kultiviert.
Die Zellviabilität und -proliferation stieg im Laufe der Zeit für alle Gruppen mit statistisch höheren Werten für die lasertexturierten Gruppen im Vergleich zur Kontrollgruppe nach sieben und nach 14 Tagen an. Die Kollagen-Typ-I-Werte waren in den Untersuchungsgruppen signifikant erhöht. Für die Aktivitätswerte der Alkalischen Phosphatase wurden keine statistischen Unterschiede zwischen den Test- und Kontrollgruppen festgestellt.

Schlussfolgerung:
Die Ergebnisse legen nahe, dass laserbehandelte Zirkonoxid-Implantatoberflächen die Osteoblastenreaktion begünstigen können. Die Art der Textur, die Abstände im Bereich von 25-35 μm und die Anzahl der Laserdurchgänge schienen keinen relevanten Einfluss auf das Verhalten der Osteoblasten zu haben.

Letzte Aktualisierung am Mittwoch, 26. Mai 2021

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