Management von Patienten unter oraler Antikoagulationstherapie bei zahnchirurgischen Eingriffen

Zielsetzung Bewertung der verfügbaren Evidenz zum Einfluss oraler Antikoagulanzien auf die zahnärztliche Behandlung und Herausarbeitung praxisrelevanter Aspekte des Patientenmanagements bei invasiven zahnärztlichen Eingriffen.

Material und Methoden Literaturrecherche in Medscape, PubMed-Medline, Science Direct und EBSCO host sowie in der Datenbank der Medizinischen Universität Plovdiv und einschlägigen Fachbüchern. Eingeschlossen wurden 33 Publikationen aus den Jahren 1995-2013: 12 Übersichtsarbeiten, 11 randomisierte kontrollierte und nicht-randomisierte Studien, 6 Leitlinien/Praxisempfehlungen, 1 Metaanalyse und 3 Fachbücher.

Ergebnisse Ziel der oralen Antikoagulationstherapie ist die Senkung der Gerinnbarkeit in einen therapeutischen Bereich, der einen gewissen Schutz vor thromboembolischen Ereignissen bietet – auf Kosten eines geringen Blutungsrisikos. Häufig diskutiert werden Sicherheit und Wirksamkeit der verschiedenen Antikoagulationsschemata im Verhältnis zu invasiven zahnärztlichen Eingriffen.

Schlussfolgerung Die Übersichtsarbeit fasst praxisrelevante Aspekte des Managements antikoagulierter Patienten bei zahnchirurgischen Eingriffen zusammen und dient als Orientierung für die Behandlungsplanung.

Dinkova, A., Kirova, D. G., & Delev, D. (2013). Management of patients on anticoagulant therapy undergoing dental surgical procedures. Review Article. Journal of IMAB, 19(4), 321-326.
Link: https://doi.org/10.5272/jimab.2013194.321

Letzte Aktualisierung am Donnerstag, 25. September 2025

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