Kauleistung bei Patienten mit konventionellem totalen Zahnersatz und nach Versorgung mit implantatgetragenem Zahnersatz auf zwei Implantaten im Unterkiefer: Einfluss klinischer Faktoren nach einem Jahr unter funktioneller Belastung

40 Patienten mit konventionellen Vollprothesen wurden mit implantatgetragenem Zahnersatz versorgt. Vor und nach Versorgung wurden folgende Parameter erhoben:

  1. ST_X50: Die theoretisch notwendige Öffnung, durch welche 50,0 % der zerkauten Partikel einer Testnahrung passen und
  2.  STB: Die Verteilungshomogenität der zerkleinerten Partikel. Zusätzlich wurden als klinische Parameter die Kieferatrophie, die Retention und Stabilität der prothetischen Restaurationen, der Gesichtstyp, anterio-posteriore skelettale Diskrepanzen und die Art der Belastung erhoben.

Die Kauleistung wurde durch die Versorgung mit implantatgestütztem Zahnersatz gefördert. Die Chance für eine gute ST_X50 war bei Probanden mit konventionellem Zahnersatz im Vergleich zu Probanden mit Implantaten um 86,0 % geringer ausgeprägt. Eine STB war mit einer stabilen Verankerung der prothetischen Restauration, dem Gesichtstypen und der anterior-posterioren Diskrepanz assoziiert.
Patienten mit einer schlechten Prothesenstabilität hatten eine um 76,0 % reduzierte Chance eine gute Homogenisierung der Testnahrung zu erreichen, während Patienten mit einem brachyfazialen Wachstumsmuster eine um 1,3-fach verbesserte STB vorweisen konnten.

Letzte Aktualisierung am Dienstag, 12. Februar 2019

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