In vitro-Untersuchung der zervikalen Diskrepanz von monolithischen Restaurationen aus Zirkonoxid nach Herstellung mit unterschiedlichen CAD/CAM-Systemen

Dentallabore verwenden unterschiedliche CAD/CAM-Systeme zur Herstellung festsitzenden Zahnersatzes. Unklar ist bislang, welches dieser Systeme die besten Ergebnisse im Kronenrandbereich erzielt. Um diese Fragestellung zu untersuchen, wurden auf einem Stahlzylinder mittels fünf verschiedener CAD/CAM-Systeme monolithische Zirkonoxidkronen hergestellt. Der Stahlzylinder sollte schematisch einen präparierten Zahn mit einer zirkulären Stufe reproduzieren.

Die monolithischen Zirkonoxidkronen wurden aus folgenden Blöcken mit den entsprechenden CAD/ CAM-Systemen hergestellt. Es handelte sich um TZ Incoris TZI-Blöcke, bearbeitet mit einer MCXL Schleifeinheit (TZ-Gruppe), Ceramill Zolid white-Blöcke, bearbeitet mit der Ceramill motion-Schleifeinheit (CZ-Gruppe), Zenostar Zirkonblöcke, bearbeitet mit einer Wieland-Schleifeinheit (ZZ-Gruppe), Prettau Zirkonblöcke, bearbeitet mit einer Zirkonzahn-Schleifeinheit (PZ) und Bruxzir solid zirconia, bearbeitet mit einer S1-Schleifeinheit (BZ-Gruppe).

Die zervikale Diskrepanz wurde mit einem Mikroskop bei 100-facher Vergrößerung gemessen. Die zervikale Diskrepanz wurde in signifikanter Weise durch das jeweilige CAD/CAM-System beeinflusst. In der TZ-Gruppe konnte die größte mittlere Randspaltbildung ermittelt werden, während in der BZ-Gruppe mit der fünfachsigen Schleifeinheit die kleinste mittlere zervikale Diskrepanz produziert wurde. Trotz der Unterschiede lagen alle Randspalte innerhalb der klinisch akzeptablen Grenzen.

Letzte Aktualisierung am Mittwoch, 18. April 2018

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