Der Effekt der marginaler Positionierung von Zahnimplantaten im Knochen auf die Resonanzfrequenzanalyse (RFA): eine in vitro Studie

Aufgabe:
Diese in vitro-Untersuchung wurde durchgeführt, um die Beziehung zwischen Resonanz-Frequenz-Analye (RFA) als Festigkeitstest und einer peripheren ossären Positionierung zu überprüfen.

Material- udn Methioden:
Insgesamt 30 Implantatkavitäten wurden in neun frische Rinderknochen präpariert. Die Knochendichte um jeder Präparation wurde unter Verwendung eines digitalen Volumentomografen (Cone Beam CT/DVT) und spezieller bildgebenden Software bestimmt. Zahnimplantate wurden dann unter kontinuierlicher Registrierung der Eindrehmomente eingebracht. RFA Messungen wurden senkrecht und parallel zu der Längsachse der Prüfkörper durchgeführt. Die Knochen-Blöcke wurden in Gips eingebettet und in einem speziell konstruierten Prüfstand zur Messung der Dislokation fixiert. Eine seitliche Krafteinleitung von 25 N erfolgte über ein Abutement senkrecht und parallel zu jedem Implantat und der peripheren Dislokation, gemessen in ?m. Darüber hinaus wurde für jede Messung eine Flex Konstante (N ?m(-1)) berechnet.

Ergebnisse:
Es gab eine signifikante negative Korrelation zwischen RFA und periphererer Positionierung des Implantat (?m) und zwischen RFA Werten und der Flex-Konstante in sowohl senkrechter als auch paralleler Ausrichtung im Knochen (P ? 0,001). Darüber hinaus korrelierten RFA und Dislokations-Messwerte mit der Knochendichte (p ? 0,001).

Fazit:
Aus diesen Ergebnissen kann gefolgert werden, dass RFA-Messungen die Mikromobilität von Zahnimplantaten widerspiegeln. Diese wiederum wird durch die Knochendichte an der Implantationsstelle bestimmt.

Letzte Aktualisierung am Montag, 11. Februar 2013

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