Lauterbach gefährdet die Zahngesundheit

Erst vor gut einem Jahr ist das verbesserte Konzept zur Parodontosebehandlung und -Vorsorge umgesetzt worden. Sowohl die schweren allgemeinmedizinischen Folgen der Parodontitis als auch die grundsätzliche Kostenersparnis hatten die Gesundheitsvertreter der Kassen und Regierung überzeugt, mehr Geld in die bessere Behandlung zu investieren. Eine Maßnahme, die von allen Seiten begrüßt wurde.  

Das Ziel war eine Ausweitung der Behandlungen. Die kurzfristigen erhöhten Investitionen der Kassen in die Mundgesundheit werden ja nachhaltig zu geringeren Kosten im Gesundheitssystem führen.

Gesundheitsminister kürzt bei der Parodontosebehandlung 

Nun will Hr. Lauterbach per Gesetz genau die Leistungen budgetieren, die gerade noch als gesundheitlich besonders bedeutsam eingeführt wurden. Wenn das „GKV-Finanzstabilisierungsgesetz“ durchkommt, würde nur noch für jeden 4. Patienten das nötige Geld zur Verfügung stehen, damit der Zahnarzt sich um seine Parodontose kümmert.  

Kosten sparen durch weniger Gesundheit?

Stellen Sie sich vor, eine wichtige Impfung würde nur bei jedem Vierten bezahlt werden. Ein Schelm, wer da von einseitigen Interessen unseres Gesundheitsministers spricht. 

Auch wenn man die Kosten betrachtet, die verlorene Zähne für Patient und Gesundheitssystem verursachen, kann man das bestenfalls als unüberlegt bezeichnen. Der Bürger wird in jedem Fall die gesundheitlichen und finanziellen Konsequenzen tragen.

Fragen Sie das Gesundheitsministerium unter 0228/99441-0 oder 030/3406066–03,

oder Ihren Bundestagsabgeordneten.

Letzte Aktualisierung am Sonntag, 25. September 2022

Aktuelle Implantat-Themen 


Sparen bei der Implantatversorgung - ist das seriös möglich?

Ganz besonders interessant dürfte unser neues Kapitel zum Thema "Sparen bei Zahnimplantaten" sein. Kann man mit dem Implantologen handeln? Ist Import-Zahnersatz die Lösung? Alle infos dazu in unserem Kapitel günstige Zahnimplantate.