Lexikon
Kreidezähne
Als Kreidezähne bezeichnet man eine Mineralisationsstörung des Zahnschmelzes, die in der Fachsprache Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) heißt. Nach der Definition der European Academy of Paediatric Dentistry (EAPD) handelt es sich um einen qualitativen, scharf begrenzten (demarkierten) Schmelzdefekt systemischen Ursprungs, der einen bis vier der ersten bleibenden Backenzähne (Sechsjahrmolaren) betrifft und häufig auch die bleibenden Schneidezähne mit einbezieht. Das betroffene Areal enthält weniger Mineral als gesunder Schmelz, ist dabei aber normal dick – im Unterschied zur Schmelzhypoplasie, bei der zu wenig Schmelz gebildet wird. Die Bezeichnung „Kreidezähne“ beschreibt das typische kreidig-weiße bis gelblich-braune, matte Erscheinungsbild des aufgeweichten Schmelzes.
Auf einen Blick
Kreidezähne (MIH) sind ein qualitativer Schmelzdefekt: Der Schmelz ist normal dick, aber mineralärmer und dadurch porös, bruchanfällig und oft schmerzempfindlich. Betroffen sind vor allem die ersten bleibenden Molaren, häufig zusätzlich die Schneidezähne. Die Veränderungen sind scharf begrenzt – das unterscheidet sie von der diffusen Dentalfluorose. Die Ursache ist multifaktoriell und wissenschaftlich nicht abschließend geklärt. Behandelt wird je nach Schweregrad von der Remineralisation und Versiegelung über adhäsive Füllungen bis zu konfektionierten Kronen; in Einzelfällen ist eine geplante Entfernung sinnvoll. Wichtig: Kreidezähne sind weder ansteckend noch durch zu viel Zähneputzen verursacht.

Was sind Kreidezähne (MIH)?
Der Begriff Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation wurde 2001 eingeführt und 2003 von der EAPD mit verbindlichen diagnostischen Kriterien hinterlegt. Gemeint ist eine Störung der Schmelzreifung: Während der Bildungsphase der bleibenden Molaren und Schneidezähne – grob vom letzten Schwangerschaftsdrittel bis in die ersten Lebensjahre – lagern die schmelzbildenden Zellen in einzelnen Zähnen zu wenig Mineral ein. Der fertige Schmelz erreicht dann zwar seine normale Dicke, bleibt aber weicher und poröser als gesunder Schmelz.
Klinisch bedeutet das: Die betroffenen Stellen heben sich als klar abgegrenzte, kreidig-weiße, cremefarbene bis gelb-braune Flecken (sogenannte demarkierte Opazitäten) vom umgebenden, gesund glänzenden Schmelz ab. Weil der Schmelz mineralärmer ist, kann er unter Kaubelastung nachträglich einbrechen (posteruptiver Schmelzeinbruch). Solche Zähne sind anfälliger für Karies, oft überempfindlich und für die zahnärztliche Behandlung anspruchsvoller als gesunde Zähne. Wichtig für die Einordnung: MIH ist ein qualitativer Defekt (die Schmelzqualität ist gestört). Davon zu trennen ist die Schmelzhypoplasie, ein quantitativer Defekt, bei dem von vornherein zu wenig Schmelz angelegt wird und Grübchen, Rillen oder fehlende Schmelzareale entstehen.
Häufigkeit
Kreidezähne sind keine Seltenheit, sondern eine der häufigsten Schmelzstörungen im Kindesalter. Internationale Metaanalysen, die Daten aus vielen Ländern zusammenfassen, kommen auf eine weltweit gepoolte Häufigkeit in der Größenordnung von rund 13 bis 14 Prozent, wobei die Einzelstudien je nach Region, Altersgruppe und Untersuchungsmethode stark streuen – die Spanne reicht von wenigen Prozent bis über 40 Prozent. Diese Streuung erklärt sich vor allem durch unterschiedliche Diagnosekriterien und das untersuchte Alter, nicht durch echte biologische Sprünge.
Für Deutschland liefern die Deutschen Mundgesundheitsstudien (DMS) Anhaltspunkte. In den Erhebungen zeigte sich bei einem erheblichen Teil der zwölfjährigen Kinder mindestens ein betroffener Sechsjahrmolar oder Schneidezahn; die Mehrzahl der betroffenen Kinder wies dabei nur leichte, auf begrenzte Opazitäten beschränkte Formen auf, während ausgeprägte Ausprägungen mit Substanzverlust deutlich seltener vorkamen. Die zwischen den DMS-Erhebungen abweichenden Zahlen verdeutlichen denselben Punkt wie auf internationaler Ebene: Häufigkeitsangaben hängen stark von der jeweiligen Erfassungsmethode ab und sind daher als Richtwerte und nicht als exakte Konstanten zu lesen. Festhalten lässt sich, dass MIH bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland regelmäßig vorkommt und in der zahnärztlichen Praxis eine wachsende Rolle spielt.
Ursachen
Die Ursache der Kreidezähne ist trotz intensiver Forschung nicht abschließend geklärt. Der wissenschaftliche Konsens geht von einem multifaktoriellen Geschehen aus: Vermutlich wirken mehrere Faktoren zusammen oder verstärken sich gegenseitig, und genetische Veranlagung dürfte mitbestimmen, ob aus einer Belastung tatsächlich ein Schmelzdefekt wird. Eine einzelne, beweisbare Ursache gibt es nach heutigem Kenntnisstand nicht.
In Übersichtsarbeiten werden vor allem Ereignisse rund um die Schmelzbildung – also in der späten Schwangerschaft, um die Geburt und in den ersten Lebensjahren – mit MIH in Verbindung gebracht. Diskutiert und statistisch assoziiert sind unter anderem:
- fieberhafte Infekte und allgemeine Erkrankungen in der frühen Kindheit,
- Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege (z. B. Mittelohrentzündungen, Bronchitis, Asthma),
- Komplikationen rund um die Geburt wie Frühgeburtlichkeit oder Sauerstoffmangel,
- die Einnahme bestimmter Medikamente in der frühen Kindheit als Begleitumstand solcher Erkrankungen.
Entscheidend für das Verständnis: Diese Punkte sind Assoziationen, keine bewiesenen Auslöser. Dass ein Kind als Kleinkind hohes Fieber hatte, „verursacht“ Kreidezähne nicht im Sinne einer einfachen Ursache-Wirkung-Kette. Ausdrücklich nicht zu den Ursachen gehört eine normale, altersgerechte Fluoridanwendung (dazu mehr im Abschnitt zur Abgrenzung von der Fluorose) – ebenso wenig wie Zähneputzen, Ernährungssünden oder mangelnde Mundhygiene. Mundhygiene und Ernährung beeinflussen, wie sich ein bereits geschwächter Zahn weiterentwickelt, sie lösen die Mineralisationsstörung aber nicht aus.
Klinisches Bild und Schweregrade
Das Erscheinungsbild von Kreidezähnen reicht von kaum auffälligen Flecken bis zu massiven Substanzdefekten. Charakteristisch sind vier Befunde, die der EAPD-Definition zugrunde liegen: scharf demarkierte Opazitäten (weiß-cremefarben bis gelb-braun), der posteruptive Schmelzeinbruch (das Wegbrechen von Schmelz nach dem Zahndurchbruch unter Kaubelastung), atypische Restaurationen (Füllungen, die nicht dem üblichen Kariesmuster folgen) sowie im Extremfall die frühzeitige Entfernung eines Molaren wegen MIH. Die gelb-braunen Opazitäten gelten als poröser und damit bruchanfälliger als die weiß-cremefarbenen.

Zur Einordnung des Schweregrads sind verschiedene Systeme gebräuchlich. Die EAPD unterscheidet vereinfacht zwischen milden Formen (demarkierte Opazitäten ohne Schmelzeinbruch, allenfalls durch äußere Reize provozierbare Empfindlichkeit, leichte Verfärbung der Schneidezähne) und schweren Formen (Opazitäten mit Schmelzeinbruch und Karies, spontane und anhaltende Überempfindlichkeit, die das Kauen und Zähneputzen beeinträchtigt, sowie ästhetisch belastende Verfärbungen). Daneben ist die Einteilung nach Mathu-Muju und Wright in mild, moderat und schwer auf Ebene des einzelnen Zahns gebräuchlich, die Defektausmaß und Empfindlichkeit kombiniert. Für die Praxis ist weniger die exakte Etikettierung entscheidend als die Frage, ob bereits Schmelz eingebrochen ist und wie stark der Zahn schmerzt – beides bestimmt das weitere Vorgehen.
Abgrenzung zu Fluorose, Amelogenesis imperfecta und Hypoplasie
Kreidezähne werden im Alltag leicht mit anderen Schmelzveränderungen verwechselt. Für die richtige Behandlung ist die Unterscheidung jedoch zentral, denn Ursache, Verteilung und Therapie unterscheiden sich grundlegend. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist die Begrenzung: MIH-Opazitäten sind scharf vom gesunden Schmelz abgegrenzt (demarkiert), während die Dentalfluorose diffuse, verwaschene, dem Schmelzmuster folgende Trübungen zeigt, die typischerweise symmetrisch das gesamte Gebiss betreffen. Fluorotischer Schmelz ist zudem eher kariesresistent, MIH-Schmelz dagegen kariesanfällig.
Die Amelogenesis imperfecta ist eine erbliche Schmelzbildungsstörung, die im Regelfall alle Zähne beider Dentitionen gleichmäßig betrifft und familiär gehäuft auftritt – anders als die einzelne, idiopathische Verteilung bei MIH. Die Schmelzhypoplasie schließlich ist ein quantitativer Defekt mit von Anfang an zu wenig Schmelz (Grübchen, Rillen, Substanzlücken), während bei MIH die Schmelzmenge stimmt und nur die Mineralqualität gestört ist. Die folgende Übersicht fasst die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale zusammen.
| Merkmal | Kreidezähne (MIH) | Dentalfluorose | Amelogenesis imperfecta | Schmelzhypoplasie |
|---|---|---|---|---|
| Art des Defekts | qualitativ (mineralarm, normal dick) | qualitativ (diffus mineralgestört) | qualitativ und/oder quantitativ | quantitativ (zu wenig Schmelz) |
| Begrenzung | scharf abgegrenzt (demarkiert) | diffus, verwaschen | häufig generalisiert | scharf umschriebene Substanzlücken |
| Verteilung | einzelne Molaren, oft Schneidezähne | symmetrisch, ganzes Gebiss | meist alle Zähne | einzelne Zähne oder Gruppen |
| Ursache | systemisch, multifaktoriell, ungeklärt | erhöhte Fluoridzufuhr in der Bildungsphase | genetisch (erblich) | lokale oder systemische Bildungsstörung |
| Kariesneigung | erhöht | eher gering (kariesresistent) | erhöht | je nach Defekt erhöht |
Symptome und Beschwerden
Das für Betroffene belastendste Symptom ist die Überempfindlichkeit. Viele Kinder mit ausgeprägten Kreidezähnen reagieren empfindlich auf Kälte, Wärme, Süßes und Luftzug, manche sogar auf das Zähneputzen. Als Erklärung wird angenommen, dass der poröse, mineralarme Schmelz Reize schlechter abschirmt und Bakterien durch die durchlässige Oberfläche bis in die Dentinkanälchen vordringen können, was zu einer chronischen Reizung der Pulpa (des „Zahnnervs“) führt. Diese gereizten Zähne lassen sich häufig auch schwerer betäuben (siehe Behandlung). Aus Angst vor Schmerzen putzen manche Kinder die betroffenen Zähne zudem weniger gründlich – was die Kariesgefahr zusätzlich erhöht. Über die direkten Beschwerden hinaus können sichtbare braune Verfärbungen an den Schneidezähnen für Kinder und Jugendliche eine ästhetische und psychosoziale Belastung darstellen. Auch deshalb ist eine frühzeitige Behandlung der Überempfindlichkeit der Zähne sinnvoll.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad und reicht von rein vorbeugenden Maßnahmen bis zur konfektionierten Krone oder – in ausgewählten Fällen – zur geplanten Entfernung. Ziel ist es, Schmerzen zu nehmen, Substanz zu erhalten, Karies zu vermeiden und bei den Schneidezähnen das Aussehen zu verbessern. Die folgenden Bausteine werden je nach Befund kombiniert.
- Vorbeugung und Remineralisation: Bei milden Formen stehen engmaschige Kontrollen, intensivierte Mundhygiene sowie Maßnahmen zur Festigung des Schmelzes im Vordergrund – etwa Fluoridlack und Präparate mit CPP-ACP (Calcium-Phosphat-Verbindungen), die die Remineralisation unterstützen und die Empfindlichkeit senken sollen.
- Desensibilisierung: Gegen die Überempfindlichkeit werden desensibilisierende Lacke, Pasten und Versiegelungen eingesetzt. Übersichtsarbeiten zeigen, dass mehrere dieser Verfahren die Schmerzempfindlichkeit deutlich reduzieren können.
- Fissurenversiegelung: Solange der Schmelz noch intakt ist, kann eine Versiegelung der Kauflächen die porösen Bereiche schützen und das Eindringen von Bakterien erschweren.
- Glasionomerzement: Als Übergangsversorgung – etwa bei noch nicht vollständig durchgebrochenen oder akut empfindlichen Molaren – eignet sich Glasionomerzement, der den Zahn vorübergehend schützt, bis eine definitive Versorgung möglich ist.
- Adhäsive Kompositfüllung: Für definitive Restaurationen kommt zahnfarbenes Komposit in Adhäsivtechnik zum Einsatz. Eine Besonderheit ist, dass hypomineralisierter Schmelz sich schlechter ätzen lässt und der Verbund zum Zahn unsicherer ist; vielfach wird daher der erweichte Schmelz bis zu festem Untergrund entfernt, bevor gefüllt wird.
- Konfektionierte Kronen / Hall-Technik: Bei stark zerstörten Molaren gelten vorgefertigte Stahlkronen als bewährte Lösung; sie schützen die Restzahnsubstanz, reduzieren die Empfindlichkeit und stellen die Kaufunktion wieder her. Bei jungen Patienten kann dies minimalinvasiv erfolgen.
- Geplante Entfernung: Ist ein erster Molar nicht erhaltungswürdig, kann seine Entfernung zum richtigen Zeitpunkt sinnvoll sein, sodass der nachrückende Zahn die Lücke schließt. Eine solche Entscheidung wird in Abstimmung mit der Kieferorthopädie und auf Basis des Entwicklungsstands des Gebisses getroffen.
Eine eigene Herausforderung ist die Schmerzausschaltung: Stark hypomineralisierte und entzündlich gereizte Molaren lassen sich oft schwerer betäuben als gesunde Zähne. Behandelnde müssen das berücksichtigen, geeignete Anästhesietechniken wählen und dürfen die örtliche Betäubung nicht unkontrolliert hochdosieren. Insgesamt gilt: Je früher Kreidezähne erkannt und betreut werden, desto eher lassen sich aufwändige Eingriffe vermeiden.
Vorbeugung
Da die Ursache der Kreidezähne nicht geklärt ist, gibt es keine gesicherte Möglichkeit, ihre Entstehung gezielt zu verhindern. Vorbeugung setzt deshalb beim Umgang mit bereits geschwächten Zähnen an. Wichtig sind regelmäßige zahnärztliche Kontrollen ab dem Durchbruch der ersten bleibenden Molaren, um Kreidezähne früh zu erkennen, sowie eine konsequente, kindgerechte Mundhygiene mit altersgerechter Fluoridanwendung. Eine zahngesunde Ernährung mit wenig Zucker entlastet den ohnehin anfälligen Schmelz. Wird MIH früh festgestellt, lassen sich Versiegelung, Remineralisation und Desensibilisierung rechtzeitig einsetzen, bevor Schmelz einbricht oder Karies entsteht. Auch die enge Anbindung an eine Praxis mit Erfahrung in der Kinderzahnheilkunde wirkt vorbeugend, weil empfindliche Zähne so behutsam und angstarm betreut werden können.
Kosten und Kassenleistung
Viele Basismaßnahmen bei Kreidezähnen sind für gesetzlich versicherte Kinder und Jugendliche Kassenleistung. Die Fissurenversiegelung kariesfreier bleibender Molaren ist über die BEMA-Position IP5 für Versicherte im entsprechenden Jugendalter abgedeckt. Auch die Untersuchung, Beratung, Individualprophylaxe und einfache Füllungstherapie zählen im Rahmen der vertragszahnärztlichen Versorgung zu den Kassenleistungen. Welche Maßnahme konkret übernommen wird, hängt vom Befund ab und sollte vorab mit der Praxis und der Krankenkasse geklärt werden; bei aufwändigeren Versorgungen erstellt die Praxis einen Heil- und Kostenplan (HKP).
Werden höherwertige, zahnfarbene Kompositfüllungen in Adhäsivtechnik als private Leistung gewünscht oder erbracht, erfolgt die Abrechnung nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ). Maßgeblich sind die jeweilige Punktzahl der Leistung und der gesetzlich festgelegte Punktwert von 5,62421 Cent, multipliziert mit dem Steigerungsfaktor. Die folgende Tabelle zeigt die Spanne für typische adhäsive Kompositfüllungen.
| GOZ-Position | Leistung | Punktzahl | 2,3-fach | 3,5-fach | 5,0-fach |
|---|---|---|---|---|---|
| 2000 | Fissurenversiegelung, je Zahn | 90 | ca. 11,64 € | ca. 17,72 € | ca. 25,31 € |
| 2080 | Kompositfüllung adhäsiv, zweiflächig | 556 | ca. 71,92 € | ca. 109,45 € | ca. 156,35 € |
| 2100 | Kompositfüllung adhäsiv, dreiflächig | 642 | ca. 83,05 € | ca. 126,38 € | ca. 180,54 € |
| 2120 | Kompositfüllung adhäsiv, mehr als dreiflächig | 770 | ca. 99,60 € | ca. 151,57 € | ca. 216,53 € |
Die genannten Beträge sind reine Honorarwerte ohne Material- und Laborkosten und dienen der Orientierung. Der konkrete Steigerungsfaktor richtet sich nach dem Aufwand im Einzelfall; ein Faktor über 2,3 muss begründet werden. Der Gebührenrahmen endet beim 3,5-fachen Satz (§ 5 Abs. 1 GOZ); jede darüber hinausgehende Vergütung – auch der hier ausgewiesene 5,0-fache Satz – bedarf einer schriftlichen Vereinbarung nach § 2 GOZ. Für die individuelle Kostenplanung – insbesondere bei Kronen oder umfangreichen Versorgungen – ist der Heil- und Kostenplan der Praxis maßgeblich.
IMPLANTAT-SPEZIALISTEN IN IHRER NÄHE
Literatur
Literatur und Quellenangaben
- Lygidakis NA, Garot E, Somani C, Taylor GD, Rouas P, Wong FSL. Best clinical practice guidance for clinicians dealing with children presenting with molar-incisor-hypomineralisation (MIH): an updated European Academy of Paediatric Dentistry policy document. Eur Arch Paediatr Dent. 2022;23(1):3–21. doi:10.1007/s40368-021-00668-5 (PMID: 34669177)
- Zhao D, Dong B, Yu D, Ren Q, Sun Y. The prevalence of molar incisor hypomineralization: evidence from 70 studies. Int J Paediatr Dent. 2018;28(2):170–179. doi:10.1111/ipd.12323 (PMID: 28732120)
- Lopes LB, Machado V, Mascarenhas P, Mendes JJ, Botelho J. The prevalence of molar-incisor hypomineralization: a systematic review and meta-analysis. Sci Rep. 2021;11:22405. doi:10.1038/s41598-021-01541-7
- Garot E, Rouas P, Somani C, Taylor GD, Wong F, Lygidakis NA. An update of the aetiological factors involved in molar incisor hypomineralisation (MIH): a systematic review and meta-analysis. Eur Arch Paediatr Dent. 2022;23(1):23–38. doi:10.1007/s40368-021-00646-x (PMID: 34164793)
- Somani C, Taylor GD, Garot E, Rouas P, Lygidakis NA, Wong FSL. An update of treatment modalities in children and adolescents with teeth affected by molar incisor hypomineralisation (MIH): a systematic review. Eur Arch Paediatr Dent. 2022;23(1):39–64. doi:10.1007/s40368-021-00635-0
- Seow WK. Developmental defects of enamel and dentine: challenges for basic science research and clinical management. Differential diagnosis of developmental defects of enamel: a review. Ann Med. 2021;53(sup1). doi:10.1080/07853890.2021.1897305
- Elhennawy K, Schwendicke F. Managing molar-incisor hypomineralization: a systematic review. J Dent. 2016;55:16–24. doi:10.1016/j.jdent.2016.09.012
Aktualisiert am:
Verantwortlicher Autor
