Lexikon

Bone Remodeling

Als Bone Remodeling bezeichnet man Umbauprozesse des Knochens zur Adaption an veränderte Verhältnisse, er im Grunde ein Leben lang stattfindet. Obwohl es sich um Ab- und Anbauvorgänge handelt, ist der Abbau (die Atrophie) wohl Zeit unseres Lebens der dominierende Prozess. Für die zahnärztliche Implantologie ist dabei die rasche Reaktion des Knochens auf ein Trauma, insbesondere die Zahnentfernung, von Bedeutung. Hiernach kommt es durch Remodeling in den ersten Wochen zum Abbau der vom Zentrum entferntesten und dünnsten Knochenabschnitte, was gerade im Frontzahnbereich des Oberkiefers zum ästhetisch problematischen Einfallen der lippenseitigen Knochenleiste (bukkale Knochenlamelle) führt. Als Techniken gegen das schnelle, atrophische Remodeling werden die Sofortimplantation und die Socket Preservation agesehen.

Generell muss man auch die Prozesse der Osseointegration und Knochenveränderung auf Implantate als Bone Remodeling bezeichnen. Klinisch bedeutsam in der Implantologie sind weiter noch die Umbauvorgänge nach Knochentransplantation, dem Knochenblock.

 

 

 

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    die eigentliche Implantation typischerweise kaum Schmerzen nach sich zieht, da die geschaffene Knochenwunde ja direkt mit dem gewebefreundlichen Implantat wieder versiegelt wird, quasi wie ein Pflaster? Allerdings sind Knochenentnahmestellen (für einen Knochenaufbau) in der Regel für ein paar Tage durchaus schmerzend. Mehr unter  Nach der Implantation: Schmerzen?