Das Zahnimplantate-Diskussions-Forum

Verzweifelte Patientin kann nicht mehr

Verfasst am: 16. 02. 2017, 14:32
Bine
Fresh Boarder
Themenersteller
Dabei seit: 16.02.2017
Beiträge: 2
Leider mussten mir vor ca 4 Wo die restlichen 5 Zähne im UK gezogen werden, ca 4 Tage später bekam ich eine Vollprothese. Seit dem fängt die Odyssee an. Mein Körper lehnt sie ab, Essen nur noch Pampe usw, geh nicht mehr vor die Tür, also absolut kein Lebensgefühl mehr.
Habe nun mehrere Kostenvoranschläge mir eingeholt für Implantate mit Stegprothese bzw mit Locatoren. Preis zw 5000 und 8000 €.
Das ganze müsste auch noch per Vollnarkose bzw Lachgas oder Dämmerschlaf passieren da ich extreme Angspat. bin.
So nun zu meinem Hauptproblem ich bin ja bereit die Summe in Raten zu begleichen ist auch kein Problem, aber leider für etliche Rechenzentren da ich aus der Vergangenheit ein kleinen Eintrag in der Schufa habe.
Hoffe mir kann jemand helfen, ich möchte wieder mal was essen und lächeln können
Danke
Vielleicht gibt es ja ein Doc im Bereich Bremen und umzu der mir helfen mag, würde fast alles dafür tun.
Würde auch weitere Strecken in Kauf nehmen

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 16.02.2017 um 17:19.]
 
Verfasst am: 16. 02. 2017, 18:19
RenateMaria
Fresh Boarder
Dabei seit: 25.01.2017
Beiträge: 5
Hallo Bine,


warum mussten Ihre UK-Zähne raus - und handelt es sich im Moment bei Ihrer Prothese noch um ein Provisorium?

Falls die Zähne wegen Knochen/-Zahnfleischrückgang raus mussten, also dass sie wacklig wurden, kann es schon sein, dass Prothese nicht richtig passt.

Sprechen Sie nochmals mit Ihrem Behandler. Vielleicht lässt sich die Prothese nachbessern. Schließlich ist im Unterkiefer die Anpassung immer schwieriger aufgrund der geringeren Auflagefläche. Außerdem schwillt der Unterkiefer nach dem Zahnziehen meist noch etwas ab.

Natürlich spielen auch psychische Faktoren eine Rolle, wenn Sie die Prothese ablehnen - es ist also nicht der Körper. Man verbindet eine Vollprothese oder auch anderen herausnehmbaren Zahnersatz automatisch mit "Oma-Gebiss". Mir ging es anfangs auch so. Doch, wie ich erfuhr, gibt es viele jüngere Leute mit solchem Zahnersatz. . Und wenn gut angepasst, sieht man es auch nicht, was ja die Hauptsache ist.

Auch gibt es heute Hilfsmittel (sollte es gar nicht mehr gehen) - z.B. Protefix (Drogerien) für Unterkiefer. Das sind Haftstreifen, die etwas angefeuchtet werden und in die Unterkieferprothese gelegt wird. Anderen Kleber würde ich noch nicht nehmen.

Zusätzlich könnten auch Mini-Implantate helfen (z.B. 4 Stück). Die sind -da Sie Angstpatientin sind- wesentlich schonender einzubringen u. auch nicht so teuer. Dazu bräuchten Sie keine Vollnarkose usw.

Sprechen Sie das alles mal mit Ihrem Zahnarzt durch.

Viele Grüße
RenateMaria



 
Verfasst am: 16. 02. 2017, 18:44
Bine
Fresh Boarder
Themenersteller
Dabei seit: 16.02.2017
Beiträge: 2
Liebe RenateMaria ,

danke für die Antwort, also normal passt die Prothese gut, habs auch schon mit Protefix sowie mit den Haftstreifen probiert.
Aber Essen geht halt gar nicht damit, dazu muss ich sie rausnehmen. Habe wie gesagt auch schon mehrere Angebote zwecks Implantate bekommen. Da es bei mir aber nur mit Ratenzahlung geht, was auch kein Problem ist, aber leider spielt die Schufa nicht mit.
Habe sogar meinem Zahnarzt schon angeboten ihm meine Rente abzutreten. Geht leider nicht.
Wie gesagt bin total verzweifelt, und hoffe mir hilft bald jemand, ach ja und psychisch liegt leider auch was vor PTBS.
LG Bine

 
Verfasst am: 16. 02. 2017, 19:02
RenateMaria
Fresh Boarder
Dabei seit: 25.01.2017
Beiträge: 5
Hallo Bine,

PTBS nach einem traumatischen Erlebnis hat eigentlich nichts mit Prothese zu tun. Da ist eine entsprechende Therapie wichtig.

Nochmals zur Prothese: Ich gehe davon aus, dass es noch Provisorium ist und dass später die "richtige" Versorgung kommt.
Finanziell würde ich mich evtl. bei einer kostenlosen Rechtsberatung mal informieren - vieleicht auf dem Sozialamt usw (in Richtung Löschen des Schufa-Eintrages).
Wie gesagt, Mini-Implantate sind wesentlich billiger, die Sie dann auch nach Abzug des Krankenkassenbeitrages von Rente abstottern könnten. Vielleicht reichen zur Fixierung auch nur 2 von solchen Dingern.

Mit dem Essen müssten Sie auch noch etwas üben. Erst weiche Nahrung, dann langsam steigern. Ich schnitt z.B. am Anfang alles klein - also z.B. auch Käsebrot mit Messer und Gabel - sogar Tomaten. Habe mich mittlerweile so daran gewöhnt, dass ich das immer noch so mache.

Wünsche Ihnen bestes Gelingen - einfach mal alles ausprobieren.


Viele Grüße
RenateMaria
 


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