Das Zahnimplantate-Diskussions-Forum

bio oss nicht eingeheilt

Verfasst am: 24. 12. 2016, 04:27
ahnungslos
Fresh Boarder
Themenersteller
Dabei seit: 11.08.2016
Beiträge: 3
nach jahrzehntelanger zahnlosigkeit im ok und uk habe ich nun auch einmal die chance. diesen unseligen zustand mit implantversorgung und teilweisen festem zahnersatz zu beenden..
knochenaufbau war vor 4 monaten in einer uniklinik, hier wurde nach standard, also beckenknochen vermischt mit bio oss in vollnarkose vorgegangen, die op dauerte 6 std, mit den üblichen unangenehmen nachwirkungen, auf die ich aber vorbereitet war. Antibiotika habe ich nicht gebraucht, ich versorgte mich aber mit der regelmäsigen einnahme von arnica..
nach 4 monaten sollte nun die implantatversorgung stattfinden, 6 implantate im ok , 4 im uk..
Leider konnte nun, nach erneuter 5 stündiger op, nur der uk mit implantaten versorgt werden..hier fand man sehr gute eigenknocheneinheilung vor, so gut, daß man probleme hatte, die erforderlichen bohrungen durchzuführen..
im ok hingegen, wo auch bio oss im hinteren kieferbereich mitverwendet wurde, war genau das gegenteil der fall...mein körper hat das künstliche material nicht angenommen, so dass man, so habe ich es zumindest verstanden, die missglückte knochenmasse wieder ausräumen mußte.....in circa 3 monaten soll nun mit einer erneuten beckenknochenentnahme der ok nur mit eigenknochen erneut versorgt werden..
meine frage ist nun, kommt sowas öfter vor??? auch habe ich am fünften post op tag, immer noch. nasenbluten, zumindest wenn ich in bewegung bin...antibiotika ist diesmal verordnet...schmerzen habe ich keine... warum eigentlich bio oss, wenn ohnehin beckenknochen entnommen wird..??? danke im voraus für betreffende aufklärung. oder ähnliche fälle..
 
Verfasst am: 26. 12. 2016, 13:31
DocWolff
Gast
Dabei seit: 26.12.2016
Beiträge: 1
Guten Tag,
ein Misserfolg bei einem so aufwändigen Knochenaufbau ist sicherlich kein Einzelfall, allerdings auch nicht typisch.
Mir ist auch nicht ganz klar, wofür nun das BIO-Oss bei einem Beckenkamm-Transplantat eingesetzt wurde. Es dürfte aber allenfalls zum Auffüllen von Räumen gedient haben. Das Hauptproblem dürfte aber das nicht Einheilen des Knochentransplantats gewesen sein. Hier hat es der Restknochen wohl nicht geschafft, die Ernährung des Transplantats sicherzustellen.
Bei der Entfernung des Gewebes dürfte auch die Kieferhöhlenschleimhaut verletzt worden sein. Das erklärt dann das Blut in der Nase.
mfg
Wolff

 


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