Symposium über Möglichkeiten und Grenzen der Implantologie


Zahnimplantate zur Verankerung von Kronen, Brücken oder Prothesen erfreuen sich stetig zunehmender Beliebtheit.

Menschen, die sich Implantate einsetzen liessen,...

 

Die Implantation kuenstlicher Zahnwurzeln zur Verankerung von Kronen,

Bruecken oder Prothesen erfreut sich stetig zunehmender Beliebtheit.

Menschen, die sich Implantate einsetzen liessen, schätzen in der Regel

vor allem das verbesserte Kauvermoegen, das natuerliche und schöne

Aussehen der Zaehne und nicht zuletzt die Langlebigkeit des

Zahnersatzes. Über "Möglichkeiten und Grenzen der Implantologie"

informieren sich am kommenden Samstag, 6. Maerz 2004, rund 900

Zahnärztinnen und Zahnärzte beim 11. Symposium der Klinik fuer Mund-und

Kiefer-Gesichtschirurgie des Universitttsklinikums Muenster (UKM)

im Kongresszentrum der Halle Muensterland in Münster.

Im Rahmen der Tagung unter der Leitung von Klinikdirektor Prof. Dr. Dr.

Dr. h.c. Ulrich Joos geht es zunaechst um eine Standortbestimmung der

so genannten Osseointegration. Waehrend man unter diesem in den 60er

Jahren entstandenen Begriff zunaechst allein die rein mechanische

Verankerung des Implantates im Knochen verstand, wird diese Verankerung

heute als ständiger Prozess zwischen Knochen und Implantatoberfläche

betrachtet.

Im weiteren Verlauf des Symposiums werden verschiedene Verfahren zum

Aufbau des verloren gegangenen Knochenlagers sowie Massnahmen zur

Verbesserung der Zahnfleischsituation rund um das Implantat vorgestellt

und diskutiert. Darueber hinaus koennen sich die Teilnehmer ueber

unterschiedliche Konzepte der prothetischen Versorgung informieren.

Seit Anfang der 80er Jahre wurden in der Klinik fuer Mund- und

Kiefergesichtschirurgie des UKM unzaehlige Patienten mit

implantatgetragenem Zahnersatz versorgt. Die Zufriedenheit der

Patienten mit der Wiederherstellung der verloren gegangenen Funktion

und Aesthetik ihrer Zaehne zeigt sich in einem stetig wachsenden Wunsch

nach dieser Therapieform. Neben der Patientenversorgung stellt die

Implantologie

auch einen grossen wissenschaftlichen Schwerpunkt dieser Klinik dar. So

wurden seither neue implantologische Therapien entwickelt und

zahlreiche Studien aus diesem Bereich veroeffentlicht. Zur Abteilung

gehoert auch die Forschungsgemeinschaft Knochen und Biomineralisation

e.V., ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern unterschiedlicher

Fachbereiche, die sich unter anderem auch intensiv mit den

Wechselwirkungen von Knochen und Implantatoberflaeche beschaeftigen.

Erstmals findet das jaehrlich stattfindende Symposium der Klinik fuer

Mund- und Kiefer-Gesichtschirurgie in Zusammenarbeit mit dem

International Medical College statt, einer universitaeren

Online-Fortbildungsplattform exklusiv für Zahnmediziner, Mediziner und

Studierende.


Pressemitteilung Westfälische Wilhelms-Universität Münster, 03.03.2004

 

Letzte Aktualisierung am Dienstag, 30. November 1999