Hospitationen zu gewinnen: DGI verlost einen Schritt zum ersten Implantat


Im Rahmen der zurückliegenden IDS hatte die DGI insgesamt vier Hospitationen bei Vorstands-Mitgliedern unter jungen Besuchern des DGI-Standes verlost. Das Angebot wurde sehr gut angenommen – weit überwiegend von jungen Studentinnen und Assistentinnen, die im zweiten Halbjahr 2015 ihre jeweilige Hospitation erfolgreich gemeistert haben. Zwei junge Zahnärztinnen hospitierten bei Dr. Karl-Ludwig Ackermann in Praxis und Labor, eine bei Prof. Dr. Axel Zöllner und eine bei Dr. Gerhard Iglhaut. Die Rückmeldungen seitens der Praxen waren hervorragend: Die jungen Damen seien enorm interessiert gewesen, hätten sich sehr gut integriert und sehr viele gute Fragen gestellt – es sei ein auch für die Gastgeber spannender Tag gewesen. Die Bereitschaft, sich in solchen Aktionen weiter zu engagieren, sei groß und man stehe für den Nachwuchs gern zur Verfügung.

Mit sehr guten Erfahrungen meldeten sich auch die Hospitantinnen zurück. Sie hätten durch den Praxistag viel gelernt über die Implantologie von Patientenauswahl über Vorgehen bis Nachsorge, bei Dr. Ackermann auch intensiv aktuelles CAD/CAM-Vorgehen zwischen Praxis und Labor erleben und nachvollziehen können. Zudem sei es interessant gewesen, die Praxisorganisation und die Behandlungsabläufe mitzuerleben. Es sei allerdings nicht leicht gewesen, so Studentin Martina Huber, „sich als Anfänger von jemandem etwas abzugucken, dem die Technik so leicht von der Hand geht“. Eindrucksvoll sei nicht zuletzt durch die Reaktion der Patienten nachvollziehbar geworden, warum Implantologie eine so große Attraktivität für sie hat: „Dr. Ackermann hat einer 80jährigen Patientin im Frontzahnbereich zwei Sofortimplantate gesetzt – das Ergebnis schien optimal!“ Und weiter: „Es scheint immer mehr eine Versorgung zu werden, die dem Patienten Komfort ohne größere Einschränkungen verspricht – eine wahre Alternative zum eigenen verlorenen Zahn und nicht nur eine Lösung mit Kompromissen, wie es viele andere Versorgungsformen sind.“

Die Chancen für die Patienten faszinierten auch Assistenzzahnärztin Daniela Krauß, die ebenfalls bei Dr. Ackermann hospitierte: „Die Implantologie eröffnet auch Patienten, die sonst keinen festsitzenden Zahnersatz mehr tragen könnten, unter Umständen diese Möglichkeit und erhöht damit die Lebensqualität auch in höherem Lebensalter.“

Die Hospitantinnen bedauerten, im Rahmen der Ausbildung an der Universität nach wie vor nicht genug auch praktischen Einblick in die Implantologie zu bekommen und wünschten sich noch mehr Informationen, ob und wo spezielle Studierendenkurse angeboten werden. Zitat: „Es wäre gut, wenn man im Berufsleben nicht ganz so unerfahren an diese Sache herantreten muss. Linktipp: www.dginet.de/web/dgi/campus. Eine Teilnehmerin hat sich nach der Hospitation für das DGI-Curriculum angemeldet, weil sie die Eindrücke aus dem Praxistag so beeindruckt hatten, dass sie das Vorgehen vertieft lernen möchte. Eine andere war bereits eingeschrieben. Das Angebot zur Hospitation bei erfahrene DGI-Vorstandsmitgliedern sei ein sehr hilfreicher Schritt zur eigenen Findung, wo man im zahnärztlichen Beruf später hin möchte, so die Bilanz der Teilnehmerinnen, ihre Empfehlung: „weitermachen damit!“

Letzte Aktualisierung am Mittwoch, 24. Februar 2016
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