Curriculum und Kongress: DGI verbucht große Nachfrage – auch seitens der Zahnärztinnen


Mit hervorragenden Zahlen geht die DGI in die zweite Halbzeit des Jahres 2015: Die Anzahl der Mitglieder hat sich in den letzten sechs Monaten bereits um 260 Neuzugänge vergrößert, nicht zuletzt dank intensiver Kontakte im Rahmen der IDS-Präsenz der wissenschaftlichen Gesellschaft. Sie zeigt hinsichtlich der Altersstruktur insbesondere eine deutliche Steigerung bei den jungen Zahnärztinnen und Zahnärzten.

„Es ist ein wunderbarer Erfolg für das Engagement der DGI, wenn die Fachgesellschaft so viel Zulauf gerade von jungen Kolleginnen und Kollegen erhält, also aus dem Kreis der Generation Y, die angeblich weniger Verbands-affin ist“, sagt DGI-Pressesprecher Prof. Dr. Germán Gómez-Román. Erfreuliche Zahlen weist auch die Anmeldestatistik für den diesjährigen Gemeinschaftskongress von DGI, der Schweizer Fachgesellschaft SGI und der gastgebenden österreichischen Fachgesellschaft ÖGI Ende November in Wien aus: Für die Tagung haben sich bereits jetzt so viele Teilnehmer akkreditiert wie für keinen der zurückliegenden Kongresse seit 2010 in Hamburg, als das neue Veranstaltungskonzept – zusammen mit der Fachmesse Implant expo® – an den Start ging. Ebenfalls eine sehr gute Bilanz bietet die Teilnehmerstatistik zum DGI-Curriculum Implantologie: Hier toppen die aktuellen Buchungszahlen die Teilnehmerquoten der zurückliegenden Serien bis 2013 deutlich. Durchschnittlich 24 Zahnärztinnen und Zahnärzte waren für die immerhin rund 20 Curriculums-Serien von Januar 2013 bis jetzt/Sommer 2015 eingeschrieben im Vergleich zu den durchschnittlich 21 Teilnehmern bei den zurückliegenden drei Curriculums-Jahren ab Januar 2010 mit 22 Serien insgesamt. 

Demografische Entwicklung: Implantologie im Trend

„Mit der demografischen Entwicklung in der Zahnmedizin und dem steigenden Anteil an Zahnärztinnen im Berufsstand wird sich die Implantologie als Fach für die Praxis keineswegs rückwärts bewegen“, sagt Professor Gómez-Román, „und wir sehen mit Freude, dass die DGI als größte wissenschaftliche Fachgesellschaft in diesem Bereich auf einem eindrucksvollen Weg ist!“ Dies belegen einerseits die Mitgliederdaten, die einen deutlichen Anstieg der Zahnärztinnen unter den Gesamtmitgliedern aufzeigen und hier insbesondere bei den jüngeren und jungen Mitgliedern. „Auch das Curriculum zeigt: Die Implantologie steht bei den jungen Kolleginnen hoch im Kurs! Im Jahr 2013 hatten wir eine Kurs-Serie mit einem Anteil von rund 62 % Zahnärztinnen, im Durchschnitt sind im Rückblick auf den Jahresbeginn 2013 genau 35 % aller Curriculums-Teilnehmer weiblich.“ Auch was die Teilnehmerzahlen an den Kongressen betrifft, verbucht die youvivo GmbH, die das Teilnehmermanagement der DGI- und Gemeinschaftskongresse leitet, ein Plus bei den Akkreditierungen weiblicher Besucher: Während in den Vorjahren deren Anteil eher gering war und in 2014 bereits bis knapp an die 20 % reichte, sind in diesem Jahr für die Gemeinschaftstagung in Wien schon 25 % aller bislang angemeldeten Kongressbesucher weiblich, 85 % aller weiblichen Teilnehmer kommen dabei aus Deutschland. Auch im Programm spiegelt sich die Entwicklung wieder: In Wien beträgt der Anteil der Referentinnen und Moderatorinnen bereits 20 % und damit ebenfalls spürbar mehr als in den Vorjahren. Dass auch für fachlichen Nachwuchs gesorgt ist, zeigen beispielsweise die aktuellen Abschlussdaten der Universität Tübingen hinsichtlich der Teilnehmer an der DGI-anerkannten pregradualen implantologischen Ausbildung: Unter den insgesamt 53 ausgezeichneten Absolventen waren zwei Drittel weiblich. Professor Gómez-Román: „Die Zahlen insgesamt zeigen also, dass die Implantologie keineswegs durch die steigende Anzahl an Zahnärztinnen im Berufsstand zurück geht. Die DGI erweist sich zudem als sehr attraktive Fachgesellschaft, die Wissenschaftsorientierung und Praxisbezug verbindet und die Kollegenschaft auf hohem Niveau qualifiziert – ein Fundament, auf dem man sich fachlich abgesichert bewegen kann. Wir freuen uns sehr über diese Entwicklung und werden auch in Zukunft unsere Angebote auf die Interessen und Bedürfnisse nicht zuletzt der jungen Kolleginnen und Kollegen ausrichten! Entsprechenden Input erhalten wir dabei auch über unser Komitee Nexte Generation, das eng mit dem Vorstand zusammenarbeitet.“

 

Letzte Aktualisierung am Sonntag, 09. August 2015