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zum PatientenforumRe:Provisorium... oder Hassvisorium
18.05.13, 01:03 von fleur
@mascha ein paar tröstende worte: ich glaube, dass du (weiter...)
Implantat retten trotz Knochen/Zahnfleischtasche ?
18.05.13, 00:25 von yorkiezähnchen
An meinem Frontzahnimplantat (Oberkiefer) wurde heute eine entzündete Zahnfleischtasche festgestellt. (weiter...)
Re:Provisorium... oder Hassvisorium
17.05.13, 23:50 von Tonja
Hallo mascha, du wirst dich wohl dran gewöhnen müßen. Ich (weiter...)
| Was ist ein Zahnimplantat? |
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Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel. Es hat ein meist schraubenförmiges oder zylindrisches Design und wird in den Kieferknochen eingepflanzt, um verlorengegangene Zähne zu ersetzen. Da ein Zahnimplantat direkt mit dem Knochen verwächst (
), kann es die gleiche Funktion wie natürliche Zahnwurzeln übernehmen: es trägt Zahnersatz, z.B. Einzelkronen, Brücken, oder es kann herausnehmbaren Zahnersatz wie z.B. als Teleskopprothese oder durch
sicher verankern. Zahnärztliche Implantate werden seit etwa 40 Jahren in der Zahnheilkunde eingesetzt. Verschiedene Materialien, unter anderem auch Keramik, kamen auf der Suche nach dem idealen Werkstoff zum Einsatz. In den letzten 30 Jahren der schnell voranschreitenden implantologischen Forschung hat sich Reintitan als das Basismaterial für fast alle zahnärztlichen Implantate durchgesetzt.
Mit der fundierten wissenschaftlichen Dokumentation wurde 1982 die Implantologie von der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilhunde (DGZMK) als fundierte Therapie anerkannt. Durch die sehr guten Erfahrungen, was Langzeiterfolg und Sicherheit angeht, sowie die bessere Bezuschussung durch die gesetzlichen Krankenkassen steigt die Akzeptanz immer weiter. In Deutschland wurden im Jahr 2009 alleine in Deutschland ca. 1 Millionen Implantate eingesetzt. Das sind viermal so viele Implantate wie vor 7 Jahren, die Tendenz ist weiter steigend.
Zahnimplantate aus Titan
Der ganz überwiegende Teil der heutzutage eingesetzten Implantate besteht aus hochreinem
, da es besonders gewebefreundlich (
) ist und mit dem Knochen einen sicheren Verbund bildet (
). Die Entwicklung der Zahnimplantate ist eng mit der Nutzung des Leichtmetalls
verknüpft. Erkenntnisse über den Werkstoff
als ideales Material für den Einsatz im Knochen stammen aus den Fünfziger Jahren, als festgestellt wurde, dass es sich biologisch neutral verhält und keine allergischen oder Fremdkörperreaktionen auslösen kann. Allerdings wurden in den letzten Jahren eine zunehmende Anzahl von Implantatsystemen auf den Markt gebracht, die auf Zirkonoxidkeramik als Werkstoff bauen. Mehr zu Titanimplantaten... Zahnimplantate aus Keramik
Nachdem
seit Ende der 80er Jahre wegen ungünstiger Materialeigenschaften nicht mehr zum Einsatz kamen, erleben diese seit kurzem mit dem Z-Lock der Fa. Z-Systems wieder eine Renaissance. Diese Keramik-Implantate bestehen aus hochfester Zirkoniumoxid-Keramik, welche extrem bruchstabil ist. Das Zirkon-Zahnimplantat ist nach bisheriger Erfahrung biologisch bestens verträglich. Es hat auch den Vorteil, der natürlichen Zahnfarbe deutlich näher zu kommen (weiß statt grau), was bei ästhetischen Versorgungen von Vorteil sein kann, insbesondere wenn das bedeckende Zahnfleisch extrem dünn ist. Dem stehen allerdings auch Nachteile gegenüber. Diskimplantate/BOI®
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| Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 26. September 2012 ) | |||||||
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