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Maxillare Sinus-Augmentation mit verschiedenen Biomaterialien - eine histologische und histomorphometrische Vergleichsstudie beim Menschen
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Scarano A, Degidi M, Iezzi G, Pecora G, Piattelli M, Orsini G, Caputi S, Perrotti V, Mangano C, Piattelli A.
Implant Dent. 2006;15(2):197-207

Ziel:
Die Rehabilitation der zahnlosen posterioren Maxilla mit Zahnimplantaten kann aufgrund unzureichendem Knochenvolumen, verursacht durch Pneumatisierung des maxillaren Sinus und krestaler Knochenresorption, schwierig sein. Verschiedene Biomaterialien wurden für die Sinusaugmentation verwendet. Ziel dieser Studie war der Vergleich verschiedener Materialen zur maxillaren Sinusaugmentation beim Menschen.

Methoden:
Insgesamt 94 Patienten nahmen an dieser Studie teil. Teilnahmekriterium waren maxillar partielle (unilaterale oder bilaterale) Zahnlosigkeit, die den prämolaren/molaren Bereich mit einbezieht und Restknochenhöhe von 3-5mm zwischen Sinusboden und Alveolarkamm. Insgesamt wurden 362 Implantate eingebracht. 9 Biomaterialien wurden im Sinus-Augmentationsverfahren verwendet. Jeder Patient wurde nach 6 Monaten einer Biopsie unterzogen. Insgesamt wurden 144 Proben entnommen.

Ergebnisse:
keiner der 94 Patienten hatte Komplikationen. Alle Implantate waren stabil, und eine Röntgenuntersuchung zeigte dichten Knochen um die Implantate. Die Nachuntersuchung erfolgte durchschnittlich nach 4 Jahren. Es gab 7 Implantatverluste. Histologische Ergebnisse zeigten, dass nahezu alle Partikel der verschiedenen Biomaterialien (d.h. autologer Knochen, demineralisiertes und gefriergetrocknetes Knochen-Allograft Biocoral(R) [Inoteb, St. Gonnery, Frankreich ], Bioglass(R) [US Biomaterials, Alachua, FL], Fisiograft(R) [Ghimas, Bologna, Italien], PepGen P-15 [Dentsply Firadent CeraMed, Lakewood, CO], Calciumsulfat, Bio-Oss(R) [Geistlich Pharma AG, Wohlhusen, Schweiz] und Hydroxylapatith) waren von Knochen umgeben. Manche der Biomaterialen zeigten eine höhere Resorptionsquote als andere. Die histomorphometrisch geklärten Eigenschaften von neu gebildetem Knochen um die verschiedenen transplantierten Partikel wurden in die Wertung mit einbezogen.

Schlussfolgerung:
Alle untersuchten Biomaterialien zeigten sich biokompatibel und schienen eine neue Knochenbildung im maxillaren Sinuslift zu verbessern. Anzeichen von Entzündungen gab es keine. Die Daten sind aufgrund der hohen Anzahl erfolgreich behandelter Patienten und der guten Knochenqualität, die in den entnommenen Proben gefunden wurde, sehr ermutigend.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 20. Dezember 2011 )
 

 
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Re:Zweiteingriff nach fehlgeschlagenem Sinuslift?
09.05.12, 09:46 von Borrmann
Ich würde jetzt auf Nummer "sicher" gehen. Als aller erstes AUFKLÄREN und DOKUMENTIEREN!! 1. Impl  (weiter...)

Zweiteingriff nach fehlgeschlagenem Sinuslift?
08.05.12, 18:45 von ubauer
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, Anfang März berichtete ich von einer Impl.-Lockerung nach ext.  (weiter...)

Re:Implantatsystem unbekannt -> Türkei
27.04.12, 15:55 von ZA Albrecht
Moin. Ohne unfreundlich klingen zu wollen - das wusste ich auch schon. Vielleicht frage ich  (weiter...)

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