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Langfristige Ergebnisse von zementierten gegenüber verschraubten implantatgetragenen Brückenkonstruktionen.
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Nissan J, Narobai D, Gross O, Ghelfan O, Chaushu G
Zeitschrift: Int J Oral Maxillofac Implantate. 2011 Sep; 26 (5): 1102-7. Zweck: Die vorliegende Studie wurde konzipiert, um die langfristigen Ergebnisse und Komplikationen von zementierten gegenüber verschraubte Implantatversorgungen bei teilbezahnten Patienten zu vergleichen.

Materialien und Methoden: Die Arbeitsgruppe umfasste 38 konsekutive Patienten nach bilateralen, posterioren Zahnverlusten. Die Implantate wurden gesetzt und die Patienten in einem Split-mouth-Design nach dem Zufallsprinzip zementierten oder verschraubten Versorgungen zugeordnet. Follow-up-Untersuchungen (bis 15 Jahre) wurden alle 6 Monate im ersten Jahr und alle 12 Monate in den Folgejahren durchgeführt. Folgende Parameter wurden  bei jedem Recall-Termin ausgewertet und protokolliert: Keramikbruch, Abutmentschrauben-Lockerungen, Metallgerüst-Frakturen, Gingival-Index und marginaler Knochenverlust.

Ergebnisse: achtunddreißig Patienten wurden mit 221 Implantaten und festsitzenden Brückenversorgungen behandelt. Keine Implantate gingen während der Follow-up-Periode verloren (mittlere Follow-up, 66 ± 47 Monate für verschraubte Versorgungen [Bereich von 18 bis 180 Monate] und 61 ± 40 Monate für zementierte Restaurationen [Bereich von 18 bis 159 Monate]). Keramikfrakturen traten signifikant häufiger (p <.001) in verschraubten (38% ± 0,3%) gegenüber zementierten (4% ± 0,1%) Restaurationen auf. Abutmentschrauben-Lockerungen traten statistisch signifikant häufiger (P = .001) in verschraubten (32% ± 0,3%) als in zementierte (9% ± 0,2%) Lösungen auf. Es gab keine Metallgerüstfrakturen in beiden Restaurationsformen. Der mittlere Gingival-Index lag  bei verschraubten Versorgungen (0,48 ± 0,5) statistisch signifikant höher (P <.001) als bei zementierten (0,09 ± 0,3) Restaurationen. Der mittlere marginale Knochenverlust war statistisch signifikant höher (P <.001) bei verschraubten (1,4 ± 0,6 mm) als bei zementierten (0,69 ± 0,5 mm) Restaurationen.

Fazit: Die Langzeitergebnisse der zementierten Implantat-Versorgungen waren sowohl klinisch als auch biologisch denen der verschraubten Implantatrestaurationen überlegen.
 

 
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Re:Zweiteingriff nach fehlgeschlagenem Sinuslift?
09.05.12, 09:46 von Borrmann
Ich würde jetzt auf Nummer "sicher" gehen. Als aller erstes AUFKLÄREN und DOKUMENTIEREN!! 1. Impl  (weiter...)

Zweiteingriff nach fehlgeschlagenem Sinuslift?
08.05.12, 18:45 von ubauer
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, Anfang März berichtete ich von einer Impl.-Lockerung nach ext.  (weiter...)

Re:Implantatsystem unbekannt -> Türkei
27.04.12, 15:55 von ZA Albrecht
Moin. Ohne unfreundlich klingen zu wollen - das wusste ich auch schon. Vielleicht frage ich  (weiter...)

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