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Bedeutung des Diabetes mellitus für die Kostenentwicklung in der Zahnmedizin in einer krankenversicherten Population
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Chaudhari M, Inge R, Reid R, Spangler L, Newton K, Barlow W
Implications of Diabetes on Dental Costs in an Insured Population.
Clin Med Res. 2011 Nov ; 9(3-4): 174-5
Hintergrund: Mit wachsender wirtschaftlicher Belastung durch Diabetes mellitus und seinen Komplikationen sind ihre Auswirkungen auf die zahnärztlichen Kosten noch nicht gut untersucht. Diabetes wurde als ein wichtiger Risikofaktor für Parodontitis und anschließenden Zahnverlust festgestellt, aber überraschend wenige Langzeitstudien haben die Beziehung zwischen Diabetes und Kosten im dentalen Gesundheitswesen untersucht.

Ziel: Die Beurteilung von Zusammenhängen zwischen Diabetes und Kosten in der zahnärztlichen Versorgung aus einer 5-jährigen prospektiven Beobachtung von Versicherten mit und ohne Diabetes.

Material und Methoden: Dies war eine Kohortenanalyse unter Nutzung verknüpfter Daten der Washington Dental Service und Group Health Cooperative von Teilnehmern die kontinuierlich zwischen 2002-2006 versichert waren. Erwachsene mit und ohne Diabetes wurden je nach Ausgangssituation mit Wahrscheinlichkeits-Scores abgestimmt und dann mit eine 5 Jahre-Follow-up bezüglicher der dentalen Kosten abgeglichen.

Ergebnisse: Von den 49.023 überprüften Teilnehmern, die die Einschlusskriterien der Studie erfüllten, hatten 4038 (8,24%) Diabetes. Die Analyse zeigte, dass Erwachsene mit Diabetes eine um 3% niedrigere Zahnarztbesuchsquote im Vergleich zu den Kontrollpersonen (P <0,001) hatten. Unter denjenigen mit Zahnarztbesuch verursachten Diabetes-Patienten bei nicht-chirurgischen parodontalen Therapien, Extraktionen und herausnehmbarem Zahnersatz  mehr Kosten als die Kontrollgruppe (P <0,001 für alle), und weniger Kosten in Diagnostik,  Prävention und und restaurativen Verfahren  (Füllungen und Kronen) (P <0,001 für alle). Es gab keinen signifikanten Unterschied bezüglich der Gesamtkosten für Zahnbehandlungen zwischen den beiden Gruppen.

Schlussfolgerungen:  Trotz des fehlenden Unterschieds bei den Gesamtkosten für die zahnärztliche Versorgung, unterschied sich die Verteilung der Kosten bei den unterschiedlichen Therapieverfahren signifikant. Patienten mit Diabetes entwickelten niedrigere Kosten bei der Zahnerhaltung auf Kosten von Zahnverlust und Zahnersatz.
Unter Berücksichtigung von Verwaltungsaspekten und sekundären Kosten mit Entschädigunsgansprüchen sowie geförderten Gesundheitsversogungsplänen, könnte einer verbesserte Nutzung einer Zahnprophylaxe auch Kosteneinsparungen für Patienten und Arbeitgeber durch Reduktion von nachgelagerten Kosten im Zusammenhang mit zeitintensiven Therapien, und von indirekten Kosten durch verlorengangene Produktivität bewirken.
 

 
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Re:Zweiteingriff nach fehlgeschlagenem Sinuslift?
09.05.12, 09:46 von Borrmann
Ich würde jetzt auf Nummer "sicher" gehen. Als aller erstes AUFKLÄREN und DOKUMENTIEREN!! 1. Impl  (weiter...)

Zweiteingriff nach fehlgeschlagenem Sinuslift?
08.05.12, 18:45 von ubauer
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, Anfang März berichtete ich von einer Impl.-Lockerung nach ext.  (weiter...)

Re:Implantatsystem unbekannt -> Türkei
27.04.12, 15:55 von ZA Albrecht
Moin. Ohne unfreundlich klingen zu wollen - das wusste ich auch schon. Vielleicht frage ich  (weiter...)

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