Abstracts
Newsletter
|
||
| Wildwuchs in der Implantologie? DGI legt Mitglied den Austritt aus der Gesellschaft nahe |
|
|
|
|
Die modernen Strategien in der Implantologie und ihre rasante Entwicklung erfordern gut ausgebildete Zahnärzte. Doch leider gibt es auch Wildwuchs und Marktschreier-Angebote. Darum ist es wichtig, dass sich Patienten über die Qualifikation Ihres Arztes informieren, erklären Experten auf dem 5. Gemeinschaftskongress (14. bis 16. Mai 2009) der deutschsprachigen implantologischen Fachgesellschaften zusammen mit der International Academy for Oral and Facial Rehabilitation in Berlin. Zunächst die gute Nachricht: Das Interesse von Patientinnen und
Patienten an modernem Zahnersatz, getragen von künstlichen Zahnwurzeln,
steigt: In diesem Jahr werden in Deutschland mehr als eine Million
Zahn-Implantate gesetzt.
Wenn ein Zahnarzt nicht implantiert - das hat die Stiftung Warentest unlängst bei einer Umfrage herausgefunden - gehört dies zu den Gründen, wenn Patienten sich einen anderen Zahnarzt suchen. Und nun die schlechte Nachricht: Wenn Zahnärzte, die bislang keine Implantate gesetzt haben, auf diesem Gebiet ohne gründliche Ausbildung aktiv werden, kann es geschehen, dass sie bei der Behandlung Risiken eingehen, die anschließend Probleme verursachen. Weder moderne Implantatsysteme noch eine hochgerüstete technische Ausstattung der Praxis können Erfahrung und Training ersetzen: Von ungeübten Händen können auch angeblich "idiotensichere" Implantat-Systeme falsch angewendet werden. Marktschreierische Angebote aus rein kommmerziellen Gründen kommen hinzu.
Darum hat die Deutsche Gesellschaft für Implantologie, mit über 6500 Mitgliedern die größte wissenschaftliche Fachgesellschaft Europas auf ihrem Gebiet, nun erstmals einem Mitglied den Austritt aus der Gesellschaft nahegelegt, um einem Ausschluss zuvor zu kommen. "Wir müssen hier deutliche Signale setzen, dass bestimmte Verhaltensweisen und falsche Versprechen nicht toleriert werden", erklärt Professor Günter Dhom, Ludwigshafen, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Implantologie.EIne fundierte Ausbildung dient dem Patientenschutz |
|
|
|
pip – pro und contra
Der aktuelle Tipp von Juradent
| Die Fertigung einer Mess-/Bohrschablone- integraler Bestandteil der Implantationsleistungen? |
|
Die Anforderungen an prothetisch perfekt passende Bohrlöcher sind hoch
und auch bei einem guten Augenmaß gelegentlich unsicher. Auch
anatomische Strukturen sowie noch vorhandene eigene Zähne können durch
suboptimal eingebrachte Implantate erheblich in Mitleidenschaft gezogen
werden. |
|
| Den gesamten Artikel "Die Fertigung einer Mess-/Bohrschablone- integraler Bestandteil der Implantationsleistungen?" lesen. |
ÄrzteForum
zum Implantologie-Forum für Ärzte/ZahnärzteRe:Sofortbelastung pro und contra: das pip-Thema
26.02.10, 09:34 von Dr. Dr. B. Zahedi
@hugo davon geht sicher keiner wirklcih aus, obwohl generell die Meinung vorherrschen dürfte, dass sowohl (weiter...)
Re:Sofortbelastung pro und contra: das pip-Thema
26.02.10, 08:59 von ohugo
Warum sollte eine Sofortbelastung nach Sofortimplantation generell zu einem Implantatverlust führen?
Re:Sofortbelastung pro und contra: das pip-Thema
25.02.10, 23:54 von Dr. Thomas Staudt
Hallo Herr Wollschläger, sicher muss man unterscheiden zwischen Sofortimplantation = Implantation in Extraktionsalveole und Sofortbelastung. (weiter...)
Aktuelles für Ärzte
Aktuelle Fachinformationen, Tipps und Hinweise für Ärzte.



