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Welche Augmentationstechniken des Knochengewebes sind die erfolgreichsten zur Stabilisierung des Implantatlagers?
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Aghaloo TL, Moy PK. University of California at Los Angeles (UCLA) School of Dentistry, Los Angeles, California 90049-6603, USA.
Int J Oral Maxillofac Implants. 2007;22 Suppl:49-70. Review. Erratum in: Int J Oral Maxillofac Implants. 2008 Jan-Feb;23(1):56.

Zitat:  "Der Erfolg der Alveolarkammaugmentation dürfte verstärkt vom Verfahren sowie der Erfahrung des Operateurs abhängig sein, und die Implantatüberlebensrate eher von der Restknochenmenge (für das Erzielen der Implantatstabilität) als von der Art des Transplantats für den Knochenaufbau."



ZWECK: Eine Vielfalt an Techniken und Materialien werden angewandt, um die strukturelle Basis an Knochengewebe für das Implantatlager zu verbessern. Das Ziel dieser systematischen Übersicht war es, die erfolgreichste(n) Technik(en) zu identifizieren, um den Alveolarknochen für die Einbringung eines Zahnimplantats vorzubereiten sowie ein langfristiges Überleben des Implantats zu unterstützen.

METHODEN: Durchgeführt wurde eine systematische Online-Prüfung der wichtigsten Datenbanken sowie eine manuelle Suche relevanter Artikel begutachteter Fachmagazine zwischen 1980 und 2005. Aktualisierungen und Ergänzungen fanden im Zeitraum von September 2004 bis Mai 2005 statt. Die Augmentationstechniken für Hartgewebe wurden in zwei anatomische Bereiche abgegrenzt: den maxillaren Sinus und den Alveolarkamm. Innerhalb der Alveolarkamm-Augmentationstechnik wurden verschiedene chirurgische Zugänge identifiziert und kategorisiert, einschließlich die geführte Knochenregeneration (GBR), Knochenblock (Onlay-/Veneer-Graft (OVG)), Kombinationen aus Onlay-, Veneer-, interpositionaler Inlay-Transplantation (COG), Knochendistraktionsosteogenese (DO), Kammsplitting (RS), freie und vaskularisierte Autotransplantate für Diskontinuitätsdefekte (DD), mandibulare interpositonale Transplantation (MI) und Taschenerhalt (SP). Alle identifizierten Artikel wurden von zwei unabhängigen Autoren bewertet und durchsucht, um die strengen Auswahlkriterien einzuhalten.

Darüber hinaus wurden jene Artikel, die den Auswahlkriterien entsprachen bezüglich der Datenextraktion bewertet. Die anfängliche Suche identifizierte insgesamt 526 Artikel aus der elektronischen Datenbank- sowie der manuellen Suche. Davon entsprachen 335 Artikel den Auswahlkriterien nach der Durchsicht von Titel und Abstract. Von diesen 335 Artikeln fanden sich durch weitere Prüfungen des Volltextes 90 Artikel, die ausreichend Daten für eine Extraktion und Analyse zur Verfügung stellten.

ERGEBNISSE: für die maxillare Sinustransplantationstechnik (SG) zeigten die Ergebnisse eine Gesamtzahl von 5.128 eingebrachter Implantate mit Nachuntersuchungszeiten von 12 bis 102 Monaten. Die Implantatüberlebensrate betrug 92% für Implantate, die in autogene und autogene/Verbundstoffstransplantate eingebracht wurden, 93,3% für Implantate, die in allogenen/nichtautogenen Materialien eingebracht wurden, 81% für Implantate, die in alloplastische und alloplastische/Autotransplantationsmaterialien eingebracht wurden und 95,6% für Implantate, die ausschließlich in Autotransplantatationsmaterialien eingebracht wurden. Mittels Alveolarkammaugmentation wurde eine Gesamtzahl von 2.620 Implantaten eingebracht, bei denen Nachuntersuchungen in einem Zeitraum von 5 bis 74 Monaten stattfanden.

Die Implantatüberlebensrate betrug 95,5% für GBR, 90,4% für OVG, 94,7% für DO und 83,8% für COG. Andere Techniken wie DD, RS, SP und MI waren schwierig zu analysieren, aufgrund der kleinen Fallzahlen sowie der Datenheterogenität innerhalb und außerhalb der Studien.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Das maxillare Sinusaugmentationsverfahren wurde gut dokumentiert, und der langfristige klinische Erfolg/die Überlebensrate (> 5 Jahre) von eingebrachten Implantaten, unabhängig vom  verwendeten Transplantationsmaterial/-materialien, zeigt sich vorteilhaft im Vergleich gegenüber Implantaten, die konventionell, ohne Transplantationsverfahren eingebracht wurden, wie bereits in anderen systematischen Übersichten erwähnt. Über Alveolarkammaugmentationstechniken existieren, mit Ausnahme der GBR, keine detaillierte Dokumentation oder langfristige Nachuntersuchungsstudien.

Die Studien, die den Auswahlkriterien entsprachen, schienen vergleichbar und ergaben günstige Resultate hinsichtlich der Unterstützung von Zahnimplantaten. Der Erfolg der Alveolarkammaugmentation dürfte verstärkt vom Verfahren sowie der Erfahrung des Operateurs abhängig sein, und die Implantatüberlebensrate eher von der Restknochenmenge (für das Erzielen der Implantatstabilität) als von der Art des Transplantats für den Knochenaufbau.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 10. März 2009 )
 

 
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Re:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 17:50 von Borrmann
Glaube ich auch, 3i mit Goldschraube. Gruss Borrmann

Re:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:14 von dr.baetcher
Könnte Biomed 3i sein?

unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:09 von zahnkett
Hallo zusammen! brauche Hilfe bei der Identifikation des Implantatsystem! Über eure Hilfe würde ich mich  (weiter...)

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