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Trägermaterial für die Knochenregeneration entwickelt synthetisches Knochenmaterial, das vom Köper r
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Forschern der ETH Lausanne und des Universitätsspitals Lausanne (CHUV) ist die Entwicklung eines Verbundwerkstoffs gelungen, der ähnliche Eigenschaften wie Knochen hat. Er könnte eine Basis für neue therapeutische Ansätze der Knochenchirurgie bieten.
Derzeit wird Verlusten an Knochenmasse mittels Knochentransplantaten beigekommen, die entweder dem Gewebe des Patienten entnommen werden oder aus einer Gewebebank an Totspenden stammen. Hierbei ist jedoch die verfügbare Menge des transplantierbaren Gewebes limitiert. Der neue Ansatz basiert auf synthetischem Knochenmaterial, das vom Köper resorbiert wird. Das Material fungiert als Knochenstütze und hilft bei der Regeneration des Knochengewebes. "In Zusammenarbeit mit dem Universitätsspital Lausanne haben wir Versuche zur Besiedlung dieses synthetischen Materials durch menschliche Knochenzellen durchgeführt. Die Ergebnisse sind sehr vielversprechend", freut sich Dominique Piolette von der ETH Lausanne. Die Zellen werden an der Oberfläche aufgetragen oder ins Material eingeführt. Danach wird das Material in einem Inkubator mit einer Nährlösung gelagert. Nach drei bis vier Wochen vermehren und differenzieren sich die Zellen. Die Analysen bestätigen, dass das Material biokompatibel ist und zur Bildung neuer Knochensubstanz beiträgt.

"Zur Herstellung des optimalen Materials mussten wir unzählige Polymer-Keramik-Kombinationen testen", sagte Pierre-Etienne Bourban von der ETH Lausanne. Dabei experimentierten die Wissenschaftler mit der Geschwindigkeit der Druckverringerung und der Abkühlung. Schließlich gelang ihnen die Entwicklung eines Materials, das den Anforderungen hinsichtlich Struktur und Eigenschaften genügte. In der Chirurgie kommen drei Arten von Anwendungen in Frage: Der Wiederaufbau der Knochensubstanz bei großem Knochenverlust nach einem Unfall oder nach der Entfernung eines Tumors, der Knochenaufbau zur Verbindung des Knochens mit einem Implantat oder die Korrektur eines Knochens. (Ende)

Quelle: pressetext.schweiz

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 20. Juni 2008 )
 

 
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Re:Zweiteingriff nach fehlgeschlagenem Sinuslift?
09.05.12, 09:46 von Borrmann
Ich würde jetzt auf Nummer "sicher" gehen. Als aller erstes AUFKLÄREN und DOKUMENTIEREN!! 1. Impl  (weiter...)

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08.05.12, 18:45 von ubauer
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, Anfang März berichtete ich von einer Impl.-Lockerung nach ext.  (weiter...)

Re:Implantatsystem unbekannt -> Türkei
27.04.12, 15:55 von ZA Albrecht
Moin. Ohne unfreundlich klingen zu wollen - das wusste ich auch schon. Vielleicht frage ich  (weiter...)

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