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Therapie der periimplantären Mukositis: eine randomisierte, kontrollierte klinische Studie
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Heitz-Mayfield LJ, Salvi GE, Botticelli D, Mombelli A, Faddy M, Lang NP, On Behalf of the Implant Complication Research Group (ICRG), Centre for Rural and Remote Oral Health, The University of Western Australia, Crawley, WA, Australia School of Dental Medicine, University of Bern, Bern, Switzerland Ariminum Odontologica s.r.l., Rimini, Italy Department of Periodontology, University of Geneva, Geneva, Switzerland Queensland University of Technology, Brisbane, Qld, Australia Faculty of Dentistry, The University of Hong Kong, Hong Kong SAR, China.
Clin Oral Implants Res. 2011 Jan 20; ; . Epub 2011 Jan 20. [Epub ahead of print]

Ziel:
Vergleich der Wirksamkeit von zwei therapeutischen Konzepten für die Behandlung einer periimplantären Mukositis.

Material und Methoden:
Neunundzwanzig Implantat -Patienten mit und Diagnose einer periimplantärer Mukositis (Gingivitis, Sondierungsblutung [BOP] ohne Verlust des umgebenen Knochens) wurden zufällig der Kontrollgruppe oder Testgruppe zugewiesen. Nach einer Bewertung der Ziel-Parameter (Sondierungstiefe, BOP, Eiterung, die Anwesenheit von Plaque) erhielten alle Patienten eine nicht-chirurgisches, mechanisches Debridement am Implantat, und wurden angewiesen, um das Implantat herum zweimal täglich mit einem Gel über einen Zeitraum von 4 Wochen zu bürsten. Die Testgruppe (15 Patienten) erhielt eine Chlorhexidin-Gel (0,5%) und die Kontrollgruppe (14 Patienten) erhielt ein Placebo-Gel. Die Studie wurde doppelblind durchgeführt. Nach 4 Wochen wurden die Patienten angewiesen werden, das Gel nicht mehr zu benutzen und die Mundhygiene mit normaler Routine am Implantat weiterzupflegen. Ziel-Parameter wurden bei 1 und 3 Monaten erneut gemessen.

Ergebnisse:
Nach einem Monat gab es eine statistisch signifikante Reduktion der durchschnittlichen Anzahl der BOP-positiven Stellen und der mittleren Sondierungstiefe bei Implantaten in beiden Gruppen. Die statistisch signifikante Veränderungen dieser Parameter gab es auch nach 1 bis 3 Monaten. Allerdings gab es keinen statistisch signifikanten Unterschied zwischen Versuchs-und Kontrollgruppe. Einen Monat nach der Behandlung wurde an den Implantaten eine Verringerung der BOP um 76% festgestellt. Komplettes Sisitieren des BOP nach 3 Monaten wurde in 38% der behandelten Implantate erreicht. Das Vorhandensein einer submukös liegenden Restaurationsgrenze resultierte in einem signifikant geringeren Erfolg bei der Senkung der Sondierungstiefe nach der Behandlung.

Schlussfolgerung:
Nicht-chirurgisches Debridement in Kombination mit gezielter Mundhygiene war bei der Therapie der periimplantären Mukositis wirksam, aber führte nicht immer zum völligen Stop der Entzündung. Eine Zusatzbehandlung mit Chlorhexidin-Gel konnte die Ergebnisse im Vergleich zur mechanischen Reinigung allein nicht verbessern. Implantate mit supragingival liegenden Restaurationsrändern zeigten eine stärkere therapeutische Verbesserung im Vergleich zu denen mit subgingivalen Kronenrändern.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 5. Februar 2011 )
 

 
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09.05.12, 09:46 von Borrmann
Ich würde jetzt auf Nummer "sicher" gehen. Als aller erstes AUFKLÄREN und DOKUMENTIEREN!! 1. Impl  (weiter...)

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