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Taktile Sensibilität von Einzelzahn-Implantaten und natürlichen Zähnen
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Autor/Quelle: Enkling N, Nicolay C, Utz KH, Johren P, Wahl G, Mericske-Stern R. Department of Prosthetic Dentistry, University of Bonn, Bonn, Deutschland (Clin Oral Implants Res. 2007 Mar;18(2):231-6) Ziel: Der Zweck dieser randomisierten klinischen split-mouth Studie war der Vergleich der taktilen Sensibilität zwischen Einzelzahn-Implantaten und den kontralateralen natürlichen Zähnen im Vergleich zur taktilen Sensibilität von Paaren natürlicher Zähne auf der kontralateralen Seite im gleichen Mund (ein intraindividueller Vergleich).

Material und Methoden: Die Hypothese war, dass die aktiven taktilen Sensibilitäten der Implantat- und Kontrollseite äquivalent seien. Zweiundsechzig Probanten (n=36 aus Bonn, n= 26 aus Bern) mit Einzelzahn-Implantaten (22 anteriore und 40 posteriore Zahnimplantate) wurden gebeten auf schmale Kupferfolienstreifen zu beißen, die in der Dicke variierten (5 - 200 mum) und zu entscheiden, ob sie in der Lage seien, einen Fremdkörper zwischen ihren Zähnen zu identifizieren oder nicht.
Nach einer Schätzung mittels der Weibull-Verteilung wurde die aktive taktile Sensiblität als 50% Schwellenwert der korrekten Antworten festgelegt.

Ergebnisse: Die für die interokklusale Wahrnehmungssensibilität erhaltenen Ergebnisse differierten zwischen den Probanten weit mehr als dass sie zwischen den natürlichen Zähnen und den Implantaten der gleichen Person differierten [Implantat/natürlicher Zahn: 16,7+/-11,3 mum (0,6-53,1 mum); natürlicher Zahn/natürlicher Zahn: 14,3+/-10,6 mum (0,5-68,2 mum)]. Die intraindividuellen Differenzen beliefen sich lediglich auf einen Durchschnittswert von
2,4+/-9,4 mum (-15,1 bis 27,5 mum).
Das Ergebnis unserer statistischen Berechnungen zeigte, dass die aktive taktile Sensibilität von Einzelzahn-Implantaten sowohl im anterioren als auch im posterioren Mundbereich in Verbindung mit einem natürlichen entgegengesetzten Zahn ähnlich der Sensibilität kontralateraler natürlicher Zahnpaare ist. (Doppelter T-Test, Äquivalenzmarge: +/-8 mum, P<0.001, Kraft >80%). Damit dürften die Implantate in den stomatognathen Kontrollkreislauf integriert sein.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 8. Februar 2009 )
 

 
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Re:Zweiteingriff nach fehlgeschlagenem Sinuslift?
09.05.12, 09:46 von Borrmann
Ich würde jetzt auf Nummer "sicher" gehen. Als aller erstes AUFKLÄREN und DOKUMENTIEREN!! 1. Impl  (weiter...)

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08.05.12, 18:45 von ubauer
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, Anfang März berichtete ich von einer Impl.-Lockerung nach ext.  (weiter...)

Re:Implantatsystem unbekannt -> Türkei
27.04.12, 15:55 von ZA Albrecht
Moin. Ohne unfreundlich klingen zu wollen - das wusste ich auch schon. Vielleicht frage ich  (weiter...)

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