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Systematische Literaturübersicht zu Präzision und Ergebnissen der computergestützten, schablonengeführten oralen Implantologie
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Schneider D, Marquardt P, Zwahlen M, Jung RE
Department of Fixed and Removable Prosthodontics and Dental Material Science, Dental School, University of Zurich, Zurich, Switzerland
Clin Oral Implants Res. 2009 Sep; 20 Suppl 4():73-86.
Einleitung: Diese systematische Übersicht sichtet die zahnmedizinische Fachliteratur zu Präzision und Ergebnissen der computergestützten schablonengeführten oralen implantologie.
Materialen und Methoden: Eine um manuelle Suchen ergänzte elektronische Recherche lieferte Daten zur Präzision und zu chirurgischen, biologischen und prothetischen Komplikationen der computergestützten Implantatbehandlung. Die Präzision wurde in Meta-Regressionsanalysen untersucht. Die Komplikationsraten wurden deskriptiv zusammengefasst.
Ergebnisse: Von den 3120 Treffern der Literaturrecherche erfüllten 8 die Einschlusskriterien zur Präzision und 10 die Einschlusskriterien zur klinischen Eignung. Die Meta-Regressionsanalyse ergab mittlere Abweichungen von 1,07 mm (95‑%‑KI: 0,76–1,22 mm) im Eintrittsbereich und 1,63 mm (95‑%‑KI: 1,26–2 mm) im Apexbereich. Es wurden in den Studien keine signifikanten Unterschiede zwischen verschiedenen Herstellungsverfahren oder Abstützungs-/Stabilisierungsverfahren der Schablonen gefunden. Chirurgische Frühkomplikationen traten in 9,1 %, prothetische Frühkomplikationen in 18,8 % und prothetische Spätkomplikationen in 12 % der Fälle auf. 6 klinische Studien meldeten Implantatüberlebensraten von 91–100 % nach einer Beobachtungszeit von 12–60 Monaten bei 537 Implantaten, die meist nach lappenloser Insertion sofortversorgt wurden.
Schlussfolgerung: Bei der computergestützten schablonengeführten Insertion ergaben sich für die Implantate hohe Überlebensraten von 91–100 %. Allerdings wurde eine erhebliche Zahl von technikabhängigen perioperativen Komplikationen beobachtet. In präklinischen wie klinischen Studien zeigte sich eine akzeptable mittlere Präzision, jedoch mit relativ hohen maximalen Abweichungen. Das zukünftige Forschungsinteresse sollte sich darauf richten, die Zahl der klinischen Studien mit längeren Beobachtungszeiten zu erhöhen und bei den Systemen Verbesserungen in Hinsicht auf perioperative Handhabung, Präzision und prothetische Komplikationen zu bewirken.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 29. September 2009 )
 

 
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Re:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 17:50 von Borrmann
Glaube ich auch, 3i mit Goldschraube. Gruss Borrmann

Re:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:14 von dr.baetcher
Könnte Biomed 3i sein?

unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:09 von zahnkett
Hallo zusammen! brauche Hilfe bei der Identifikation des Implantatsystem! Über eure Hilfe würde ich mich  (weiter...)

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