Studie: Wachstums- und Beschäftigungseffekte der Mundgesundheitswirtschaft

Berlin, 23.02.2012 - Die Gesundheitsversorgung in Deutschland wird

zunehmend unter Kostengesichtspunkten diskutiert. Aber sie ist

gleichermaßen Wirtschaftsfaktor und Jobmaschine. Das gilt auch für den

zahnmedizinischen Sektor. Das Darmstädter WifOR-Institut und das

Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ) haben untersucht, welche

Wachstums- und Beschäftigungseffekte von der Mundgesundheitswirtschaft

in Deutschland bis zum Jahr 2030 zu erwarten sind.

 

Die Ergebnisse der Studie „Wachstums- und

Beschäftigungseffekte der Mundgesundheitswirtschaft“ wurden auf einer

gemeinsamen Pressekonferenz von Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und

Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV) am 16. Februar in Berlin

vorgestellt.

Fazit: Die Mundgesundheitswirtschaft schafft in großem

Umfang neue Arbeitsplätze bis 2030. Sie ist damit nicht einfach ein

Kostenfaktor, sondern ein bedeutender Wirtschaftsfaktor sowie ein

wichtiger Teil der Jobmaschine Gesundheitswesen.

Im Jahr 2010 waren

409.560 Erwerbstätige in der Mundgesundheitswirtschaft – Praxen,

zahntechnische Labore, Handel mit Mundpflegeprodukten – tätig. Diese

Zahl wird sich laut Prognoserechnung bis 2030 um 76.080 Stellen erhöhen.

Der Beschäftigungszuwachs beträgt damit 18,6 Prozent. Dies steht im

positiven Gegensatz zur Gesamtwirtschaft, die laut Prognos AG bis 2030

Stellen abbauen wird. Die Wachstumseffekte resultieren zum großen Teil

aus der präventionsorientierten Nachfrage. Sie entstehen vor allem im

frei finanzierten Zweiten Gesundheitsmarkt.

Der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, Prof.

Dr. Christoph Benz, erklärte: „Die Ausbildungsquote in den Berufen rund

um die Zahnmedizin ist traditionell hoch. Die demografische Entwicklung

wird aller Voraussicht nach für weitere Beschäftigungsimpulse sorgen.“

Die

Studie „Wachstums- und Beschäftigungseffekte der

Mundgesundheitswirtschaft“ erscheint als Band 33 der Schriftenreihe des

IDZ. Sie ist im Fachbuchhandel erhältlich.

Zusammenfassende Informationen der Pressekonferenz unter: www.bzaek.de/presse/presseinformationen/presseinformation/bzaek/16/02/2012/tausende-neuer-arbeitsplaetze-im-dentalsektor.html

 

Letzte Aktualisierung am Donnerstag, 23. Februar 2012
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