Neue Beiträge Forum
zum PatientenforumRe:Titan Allergie / Lösung
24.05.13, 11:16 von Dr. Dr. B. Zahedi
hallo, ohne das thema allergie und unverträglichkeit erneut hier zu (weiter...)
Re:Erfahrungen mit Klebebrücken?
24.05.13, 11:01 von anita
Danke für die Infos! Gestern war ich im Zahnambulatorium (weiter...)
Re:Implantatkrone
24.05.13, 10:57 von Dr. Dr. B. Zahedi
hallo, manche behandler bevorzugen goldaufbauten (abutments) zwischen implantat und (vollkeramik)krone. (weiter...)
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| Myofunktionelle Störungen und Logopädie: Kooperationsvereinbarung zur interdisziplinären Zusammenarbeit in Niedersachen |
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Leidet ein Patient unter einer behandlungsbedürftigen muskulären Dysfunktion im Mund- bzw. Gesichtsbereich, die neben Fehlstellungen der Kiefer auch zu deutlichen Sprechstörungen führen kann, ist eine abgestimmte interdisziplinäre Herangehensweise notwendig. Bei der Erforschung der Ursachen und Behebung der Störung sind sowohl Kieferorthopäden als auch Zahnärzte und nicht zuletzt Logopäden gefragt. Um hier abgestimmt vorzugehen und die Expertise der verschiedenen Fachrichtungen zu vernetzen, haben nunmehr die Zahnärztekammer Niedersachen (ZKN), der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl) und der Berufsverband der Deutschen Kieferorthopäden (BDK)/Landesverband Niedersachen) auf Initiative der ZKN eine Kooperationsvereinbarung geschlossen.
„Es lag uns allen daran, ein Konzept zu entwickeln, wer wann was in diesem Bereich leistet und wie die einzelnen Disziplinen dabei zusammenwirken“, sagt Dr. Gundi Mindermann, Landesvorsitzende des BDK in Niedersachen. Dabei sei berücksichtigt worden, dass die erste Anlaufstelle des Patienten die Zahnarztpraxis sein könne, die Kieferorthopädie-Praxis oder auch die Logopädie-Praxis. „Wir begrüßen es“, so Christiane Hoffschildt, dbl-Präsidentin, „wenn beim Kieferorthopäden der Befund erhoben wird mit Zahn-/Kieferstatus, Primärfunktion sowie der orofazialen Muskulatur des äußeren und inneren Funktionskreises. Das ist für unsere Seite in diesem interdisziplinären Konzept eine wichtige fachliche Grundlage.“ Werde dabei eine Störung des orofazialen Muskelgleichgewichtes festgestellt, können sich weitere Diagnostik-Maßnahmen anschließen, die auch ergänzende Fachgebiete wie die Hals-Nasen-Ohrenheilkunde einbeziehen. Dies ist insbesondere bei Kindern mit LippenKieferGaumenSpalte relevant, da die Leistung des Ohres und auch die Hörfähigkeit beeinträchtigt sein können. Zeigen die Ergebnisse die Notwendigkeit einer Involvierung von Logopäden, werden diese ebenfalls hinzugezogen. Fachzahnärztin Sabine Steding vom Vorstand der ZKN: „Hierfür stellt die kieferorthopädisch tätige Praxis die Verordnung nach Muster 16 bzw. im Fall einer Privatbehandlung ein Privatrezept aus. Das für Muster 16 notwendige ‚Heilmittel’ ist in diesem Fall die ‚Sprach- und Sprechtherapie’. Aufgrund der Indikation ‚Störungen des orofazialen Muskelgleichgewichts’ sind 10 Einheiten zu rund 45 Minuten als sinnvoll erachtet worden.“ |
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