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Randomisierte kontrollierte klinische Studie zu klinischen und radiologischen Behandlungsergebnissen mit Dentalimplantaten in per GBR regenerierten Knochen mit oder ohne Einsatz von BMP-2 nach 3 und 5 Jahren
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Jung RE, Windisch SI, Eggenschwiler AM, Thoma DS, Weber FE, Hämmerle CH
Department of Fixed and Removable Prosthodontics and Dental Material Science, Dental School, University of Zurich, Zurich, Switzerland
Clin Oral Implants Res. 2009 Jul;20(7):660-6. Epub 2009 Mar 27.
Ziel: Diese randomisierte kontrollierte klinische Studie sollte Langzeitergebnisse mit Implantaten in Knochen analysieren, die mit xenogenem Knochenersatzmaterial und einer Kollagenmembran mit oder ohne Zusatz von rekombinantem humanem Knochenmorphogeneseprotein-2 (rhBMP-2) augmentiert worden waren.
Material und Methoden: Bei 11 Patienten wurden Bereiche mit lateralen Knochendefekten mit 34 Implantaten versorgt. Die Defekte wurden in einer Split-Mouth-Studie mit Augmentationsmaterial und Kollagenmembran, nach dem Zufallsprinzip entweder mit rhBMP-2 (Testgruppe) oder ohne (Kontrollgruppe), versorgt. Die Patienten wurden 3 und 5 Jahre nach Eingliederung der Prothetik nachuntersucht. Mit dem Student-t-Test für gepaarte Stichproben wurde auf Unterschiede zwischen den beiden Gruppen geprüft.
Ergebnisse: Nach 3 und 5 Jahren betrug die Überlebensrate in beiden Gruppen 100 %. Das periimplantäre Weichgewebe war stabil und gesund, ebenfalls ohne Unterschied zwischen den Gruppen. Die klinische Nachuntersuchung der Suprakonstruktionen ergab 4 gelockerte Befestigungsschrauben nach 3 Jahren sowie 7 Fälle von Keramikabplatzungen (Chipping) nach 3 und 5 Jahren. Der mittlere Abstand zwischen den ersten Knochen-Implantat-Kontakt und dem Implantat-Abutment-Übergang betrug nach 3 Jahren in der Testgruppe 1,37 mm und in der Kontrollgruppe 1,22 mm, nach 5 Jahren 1,38 mm bzw. 1,23 mm. Der Unterschied zwischen Test- und Kontrollgruppe (unter 0,2 mm) war signifikant. Die mittlere Veränderung der Knochenhöhe zwischen dem Ausgangszeitpunkt und 5 Jahren später betrug in der Testgruppe –0,07 mm mesial und –0,11 mm distal, in der Kontrollgrupe –0.03 mm mesial und +0,13 mm distal. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen Test- und Kontrollgruppe beobachtet.
Schlussfolgerung: Implantate, die in mit bzw. ohne rhBMP-2 augmentierten Knochen inseriert wurden, zeigten nach 3 bzw. 5 Jahren hervorragende klinische und radiologische Ergebnisse.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 29. September 2009 )
 

 
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Re:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 17:50 von Borrmann
Glaube ich auch, 3i mit Goldschraube. Gruss Borrmann

Re:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:14 von dr.baetcher
Könnte Biomed 3i sein?

unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:09 von zahnkett
Hallo zusammen! brauche Hilfe bei der Identifikation des Implantatsystem! Über eure Hilfe würde ich mich  (weiter...)

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