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Qualität ist bezahlbar - guter Zahnersatz muss kein Luxus sein
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Wer bezahlt was? Der Patient, die Krankenkasse oder die Zahnzusatzversicherung? Viele Patienten, die Zahnersatz benötigen, fürchten, einen Großteil der Kosten selbst tragen zu müssen. Die Zahntechniker Innungen *** und Württemberg geben Tipps, wie sich Geld sparen lässt. Bevor eine Behandlung beginnt, erstellt der Zahnarzt einen „Heil- und Kostenplan“. Darin aufgelistet ist die Regelversorgung, also die Leistung, welche die Kasse als „ausreichende, wirtschaftliche und zweckmäßige Lösung" unterstützt, zum Beispiel eine Brücke ohne Verblendung, um einen fehlenden Zahn zu ersetzen. Die Kasse übernimmt 50 Prozent der Kosten dieser Versorgung – den so genannten „Festzuschuss “. Die andere Hälfte muss der Patient selbst tragen, kann aber dabei seinen Bonus für regelmäßige Kontrollen geltend machen. Bei Inanspruchnahme von privaten Zusatzleistungen wie z.B. einer Vollverblendung, erhöht sich naturgemäß der Eigenanteil. Der Festzuschuss hingegen bleibt unverändert, nämlich immer 50 Prozent der Regelversorgung.
Einen so genannten „doppelten Festzuschuss“ können Bezieher niedriger Einkommen bei den Krankenkassen beantragen. Für Alleinstehende gilt eine Einkommensgrenze von 1008,00 Euro (für Verheiratete 1386,00 Euro). „Damit ist gewährleistet, dass sich jeder einen qualitativ einwandfreien Zahnersatz leisten kann“, so Harald Prieß, Obermeister der Zahntechniker-Handwerks *** „Keiner wartet gern auf seinen Zahnersatz. Da sich unsere Meisterlabore oft in der Nähe der Zahnarztpraxen befinden, können wir sehr schnell und Hand in Hand mit der Zahnarztpraxis arbeiten“, ergänzt Jochen Birk, Obermeister der Zahntechniker-Innung Württemberg (ZIW).
Auch Zahnzusatzversicherungen können weiterhelfen. Doch Vorsicht: Viele Versicherungen übernehmen nicht alle Kosten. Beiträge und Leistungen sollten daher genau unter die Lupe genommen werden. Zudem gelten für ältere Patienten häufig Sperrfristen. Fast immer aber lassen sich die Kosten für Zahnersatz beim Lohnsteuerjahresausgleich oder der Einkommensteuererklärung als „außergewöhnliche Belastungen“ absetzen.
Schöne, weiße Zähne wünschen sich – das zeigen Untersuchungen immer wieder – die meisten Menschen. Zum Nulltarif wird es Zahnersatz in den wenigsten Fällen geben, sparen aber lässt sich fast immer. Schon wer mindestens einmal pro Jahr zum Zahnarzt geht, um seine Zähne kontrollieren zu lassen und sich diesen Besuch über mehrere Jahre in seinem Bonusheft bestätigen lässt, kann bis zu 30 Prozent (für 10 Jahre) beim Eigenanteil sparen.
Informationen finden Patienten auch auf der Homepage des Informations- und Qualitätszentrums Zahntechnik:
www.iqz-online.de
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 30. Juli 2009 )
 

 

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Wußten Sie schon, dass...

man beim Fehlen der hinteren Zähne einer Zahnreihe von einer Freiend-Situation spricht? Da nach hinten hin keine eigene Zähne vorhanden sind, ist auch ein fester Zahnersatz durch eine Brücke nicht mehr möglich. Hier besteht allerdings durch den Einsatz von Implantaten die Möglichkeit, eine herausnehmbare Prothese zu vermeiden und auf festen Zähnen zu beissen. Mehr im Kapitel Zahnersatz-Alternatven.

 
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