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Plattenepithelkarzinome im Zusammenhang mit Zahnimplantaten-eine Bewertung von früher vermuteten karzinogenen Mechanismen und ein Fallbericht
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Bhatavadekar N
University of Texas Health Science Center, Periodontology,Dept. of Periodontology, University of North Carolina at Chapel Hill,
US. J Oral Implantol. 2011 May 16; Epub 2011 May 16. [Epub ahead of print]
Squamous cell carcinoma in association with dental implants- an assessment of previously hypothesized carcinogenic mechanisms and a case report.

Hintergrund: Obwohl Zahnimplantate enormen klinischen Erfolg in den letzten Jahrzehnten zu verbuchen haben, gibt es in der Literatur einige beunruhigende Berichte, die Plattenepithelkarzinome in einem engen Zusammenhang mit Zahnimplantaten gesehen haben. Dieser Artikel enthält auch eine kritische Bewertung der publizierten Literatur bezüglich des Vorhandenseins von Karzinomen im Zusammenhang mit Zahnimplantaten. Eine Analyse der bisher veröffentlichten, vermuteten krebserregenden Wirkung eines Implantat soll versuchen, zu einem Ergebnis bezüglich der tatsächlichen der Plausibilität  klinischer Risikofaktoren für die Tumorentwicklung in Zusammenhang mit Zahnimplantaten zu kommen. Ein ungewöhnlicher Fall eines Plattenepithelkarzinoms wurde in unmittelbarer Nähe zu einem Zahnimplantat dokumentiert. Eine systematische Suche wurde unter Verwendung von Medline (PubMed), der Cochrane Database und der Google Scholar TM mit den Suchbegriffen "Krebs", "Plattenepithelkarzinom"," Zahn-Implant "," SCC "," Periimplantitis "," Oraler Krebs "," Implantologie" und mit mehreren Kombinationen mit Booleschen Operatoren "oder" und " und ". Die Suche war nicht auf die zahnärztliche Literatur beschränkt, sondern beinhaltete auch orthopädischen und biomedizinischen Literatur. Die Ergebnisse wurden anschließend gesiebt, um relevante Artikel herauszufischen.

Ergebnisse: Insgesamt wurden 14 bisher veröffentlichten Berichte gefunden, bei denen 24 Zahnimplantate gemeldet wurden, die mit einem Plattenepithelkarzinomen in Verbidnung gebracht wurden. Nicht alle gemeldeten Fälle hatten bereits Krebs in der Anamnese, aber Risikofaktoren wie z.B. das Rauchen waren vorhanden. Eine Analyse der biologischen Plausibilität der bisher angedachten Mechanismen der Krebspromotion wie Korrosion, Freisetzung von metallischen Ionen und Partikelreste konnten die ätiologische Bedeutung von Zahnimplantaten in der Entwicklung von Karzinomen nicht stützen. Das standardisierte Inzidenz-Verhältnis erwies sich als extrem niedrig (0,00017) .

Fazit: Eine Periimplantitis sollte bei Patienten mit einer Krebs-Vorgeschichte sorgfältig beobachtet werden. Zahnimplantate sind aber nach Datenlage eine sichere Behandlungsmethode und jedwede Änderung im chirurgischen Vorgehen entbehren entbehren einer Grundlage.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 19. Juni 2011 )
 

 
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Re:Zweiteingriff nach fehlgeschlagenem Sinuslift?
09.05.12, 09:46 von Borrmann
Ich würde jetzt auf Nummer "sicher" gehen. Als aller erstes AUFKLÄREN und DOKUMENTIEREN!! 1. Impl  (weiter...)

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08.05.12, 18:45 von ubauer
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, Anfang März berichtete ich von einer Impl.-Lockerung nach ext.  (weiter...)

Re:Implantatsystem unbekannt -> Türkei
27.04.12, 15:55 von ZA Albrecht
Moin. Ohne unfreundlich klingen zu wollen - das wusste ich auch schon. Vielleicht frage ich  (weiter...)

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