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Die Auswirkung mikrostrukturierter Oberflächen und von Laminin-Peptidbeschichtungen auf die Wechselwirkungen zwischen Weichteilgewebe und Zahnimplantaten aus Titan
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Werner S, Huck O, Frisch B, Vautier D, Elkaim R, Voegel JC, Brunel G, Tenenbaum H.
Institut National de la Santé et de la Recherche Médicale, UMR 977, Université de Strasbourg, Faculté de Chirurgie Dentaire, 11 rue Humann, 67085 Strasbourg Cedex, France; Equipe de Recherche Technologique 10-61 interne à l'UMR 977, Université de Strasbourg, Faculté de Chirurgie Dentaire, 11 rue Humann, 67085 Strasbourg Cedex, France. Biomaterials. 2009 Jan 23. [Epub ahead of print]

In der vorliegenden Studie untersuchten wir den Schutz des Zahnimplantats vor periimplantärer Entzündung mittels Verbesserung der Weichteilgewebeadhäsion auf der Titanoberfläche. Es wurde poröses Titan verwendet, um in der Höhe des transmukkosalen Implantatteils (dem „Hals“), eine mikrostrukturierte 3-dimensionale Oberfläche zu schaffen, die den Verbindungspunkt zwischen Implantat und Weichteilgewebe eng abdichtete. Zellspezifische Adhäsionseigenschaften wurden herbeigeführt mittels eines Adhäsionspeptids, stammend von einem Laminin-5, welches an natürliche oder vernetzte PLL/PGA mehrschichtige Polyelektrolytfilme (MPFs) befestigt war, die zur Beschichtung biomedizinischer Geräte verwendet wurden. Das poröse Titan demonstrierte gute Zelladhäsionseigenschaften, aber die Kolonisierung des Materials wurde weiterhin durch eine Beschichtung mit Laminin-5 funktionalisierten MPFs und besonders mit (PLL/PGA) (6,5)-PGA-Peptidfilme verbessert. Auf den vernetzten Strukturen wurde die fokale Kontaktformation beobachtet, die auf diesen Oberflächen die Zellverankerung reflektierte. Im Gegensatz dazu formten die Epithelzellen dort, wo sie auf Laminin-5-funktionalisierten natürlichen Filmen gesät wurden, lediglich sehr diffuse fokale Kontakte, hafteten aber mittels hemidesmosomer Formation.

In-Vivo-Experimente bestätigten, dass das poröse Titan durch Weichteilgewebezellen kolonisiert wurde. Insgesamt zeigten die Ergebnisse, dass die Mikrostruktur des Implantathalses, kombiniert mit einer spezifischen bioaktiven Beschichtung, effiziente Wege zur Integrationsverbesserung des Weichteilgewebes auf Zahnimplantaten aus Titan bilden könnte, was die Implantate signifikant vor einer periimplantären Entzündung schützen und die langfristige Implantatstabilisierung fördern könnte.

 

Zitat: "die Mikrostruktur des Implantathalses, kombiniert mit einer spezifischen bioaktiven Beschichtung, effiziente Wege zur Integrationsverbesserung des Weichteilgewebes auf Zahnimplantaten aus Titan bilden könnte." 

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 22. November 2011 )
 

 
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Re:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 17:50 von Borrmann
Glaube ich auch, 3i mit Goldschraube. Gruss Borrmann

Re:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:14 von dr.baetcher
Könnte Biomed 3i sein?

unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:09 von zahnkett
Hallo zusammen! brauche Hilfe bei der Identifikation des Implantatsystem! Über eure Hilfe würde ich mich  (weiter...)

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