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Parodontitis und Inzidenz zerebrovaskulärer Erkrankungen bei Männern PDF Drucken E-Mail
Jimenez M, Krall EA, Garcia RI, Vokonas PS, Dietrich T.
Department of Health Policy and Health Services Research, Boston University Goldman School of Dental Medicine, Boston, MA
Ann Neurol. 2009 May 28;66(4):505-512. [Epub ahead of print]
Methoden: Wir analysierten die Daten von 1.137 bezahnter Männer im Rahmen der „Veterans Affairs Normative Aging und Dental Longitudinal Study“ (etwa: Normative Alterungs- und dentale Langzeitstudie mit Militärangehörigen im Ruhestand), welche eine alle drei Jahre stattfindende medizinische/zahnmedizinische Untersuchung für die Dauer von bis zu insgesamt 34 Jahren (durchschnittlich  24 Jahre) erhielten. Wir bewerteten die Inzidenz zerebrovaskulärer Ereignisse in Konformität mit einem  Hirnschlag oder einer transitorisch ischämischen Attacke in Verbindung mit einem durchschnittlichen radiologischen alveolaren Knochenverlust (eine Maßnahme der Parodontitis-Vorgeschichte) und einer kumulativen parodontalen Sondentiefe (eine Maßnahme der derzeitigen Parodontitisentzündung). Eingesetzt wurden Cox-proportionale Gefahrenmodelle zur Kontrolle des Alters, des grundlegenden sozioökonomischem Status und den zeitlich variierenden Auswirkungen von etablierten kardiovaskulären Risikofaktoren.
 
Ergebnisse: Achtzig Ereignisse einer zerebrovaskulären Erkrankung traten bei 27.506 Mann-Jahren auf. Parodontaler Knochenverlust wurde signifikant mit einer erhöhten Risikorate (HR) einer zerebrovaskulären Erkrankung in Verbindung gebracht (HR, 3,52; 95% Konfidenzintervall [CI], 1,59-7,81 beim Vergleichen der höchsten mit der niedrigsten Knochenverlustkategorie; p für Trend, <0,001). Festzustellen war ein stärkerer Effekt bei Männern im Alter von <65 Jahren (HR, 5.81; 95% CI, 1.63-20.7) als im Vergleich mit Männern im Alter von >/=65 Jahren (HR, 2.39; 95% CI, 0.91-6.25). Die parodontale Sondierungstiefe war nicht mit einer signifikant gesteigerten Rate einer zerebrovaskulären Erkrankung in der kombinierten oder altersgeschichteten Analyse assoziiert. Interpretation: Diese Resultate stützen die Assoziation zwischen der Anamnese einer Parodontitis - aber nicht gegenwärtigen parodontaler Entzüdung - und der Inzidenz einer zerebrovaskulären Erkrankung bei Männern, unabhängig von festgestellten kardiovaskulären Risikofaktoren, insbesondere unter Männern im Alter von <65 Jahren.
 
 

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Re:Sofortbelastung pro und contra: das pip-Thema
26.02.10, 09:34 von Dr. Dr. B. Zahedi
@hugo davon geht sicher keiner wirklcih aus, obwohl generell die Meinung vorherrschen dürfte, dass sowohl  (weiter...)

Re:Sofortbelastung pro und contra: das pip-Thema
26.02.10, 08:59 von ohugo
Warum sollte eine Sofortbelastung nach Sofortimplantation generell zu einem Implantatverlust führen?

Re:Sofortbelastung pro und contra: das pip-Thema
25.02.10, 23:54 von Dr. Thomas Staudt
Hallo Herr Wollschläger, sicher muss man unterscheiden zwischen Sofortimplantation = Implantation in Extraktionsalveole und Sofortbelastung.  (weiter...)

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