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Palatinale Positionierung von Implantaten in der stark atrophierten, zahnlosen Maxillae
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Penarrocha M, Carrillo C, Boronat A, Balaguer J, Penarrocha M.
Int J Oral Maxillofac Implants 2009 May-Jun;24(3):527-33

 

Zweck: Das Ziel dieser Studie war die Bewertung implantatunterstützter Sanierungen mithilfe von palatinal positionierten Implantaten als Alternativbehandlung der Rehabilitation der atrophischen Maxillae sowie zur Bewertung der Patientenzufriedenheit mit den Ergebnissen.

Material und Methoden: durchgeführt wurde eine retrospektive Fallstudie bei vollständig zahnlosen Probanden, die im Zeitraum zwischen Januar 2000 und Januar 2004 (Einbringung und Belastung) palatinal positionierte Implantate erhielten. Die Studienkriterien schlossen die Patienten mit ein, die eine stark resorbierte, zahnlose Maxilla (der Klasse IV oder V der maxillaren Atrophie gemäß der Klassifizierung nach Cawood und Howell) besaßen, eine implantatunterstützte Sanierung wünschten und eine Nachuntersuchungszeit von mindestens 24 Monaten nach der Implantateinbringung erhielten. Bei allen Patienten wurden vor der Behandlung Panoramaröntgenaufnahmen gemacht und eine Computertomographien der Maxilla durchgeführt. Der mesiale und distale Knochenverlust um die Implantate wurde durch  Kontroll-Panoramaröntgenaufnahmen gemessen, wobei als größter Wert des Knochenverlust für das betreffende Implantat dokumentiert wurde. Die Probanden beurteilten nach 12 Monaten ihren Grad an Zufriedenheit mit der neuen Prothese auf einer visuellen Analogskala.

Resultate: Es wurden neunundsechzig Patienten mit stark resorbierten, zahnlosen Maxillae in diese Studie mit einbezogen. Vierhundertundneunzig Implantate (sechs bis acht bei jedem Patienten) wurden eingebracht für 69 implantatfixierte Prothese; 330 davon befanden sich in palatinalen und 160 in molaren Positionen (84 auf dem Kamm in der Position des ersten Molarenund 76 in anatomischen Positionen von Wurzelfächern). Die Überlebensrate der palatinal positionierten Implantate betrug 97,8% (323/330). Der durchschnittliche Knochenverlust bei Implantaten mit palatinaler Verankerung betrug nach 2 Jahren der Einbringung 0,61 mm (von 0 bis 3,10 mm). Alle Patienten verfügten am Ende der Beobachtungsperiode über stabile Prothesen. Die Patienten waren zufrieden mit dem Komfort und der Stabilität, der Sprechfähigkeit, mit der Leichtigkeit der Reinigung sowie mit der Ästhetik und Funktion der Prothese.

Schlussfolgerung: Implantate, die in eine palatinale Position eingebracht werden, können eine realisitische Alternative zur Rehabilitation der atrophierten Maxilla sein.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 26. Juli 2009 )
 

 
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Re:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 17:50 von Borrmann
Glaube ich auch, 3i mit Goldschraube. Gruss Borrmann

Re:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:14 von dr.baetcher
Könnte Biomed 3i sein?

unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:09 von zahnkett
Hallo zusammen! brauche Hilfe bei der Identifikation des Implantatsystem! Über eure Hilfe würde ich mich  (weiter...)

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