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Nichtchirurgische Behandlung moderater und fortgeschrittener periimplantitischer Läsionen
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eine kontrollierte, klinische Studie


Autor/Quelle:
Schwarz F, Bieling K, Bonsmann M, Latz T, Becker J. Department of Oral Surgery, Westdeutsche Kieferklinik, Heinrich-Heine-University, 40225, Düsseldorf, Deutschland
(Clin Oral Investig. 2006 Sep 13; [Epub ahead of print])

Das Ziel dieser kontrollierten, klinischen Studie im Parallel-Design war die Bewertung der Effektivität eines Er:YAG (Erbium-doped: Yttrium, Aluminium und Granat) -Lasers für die nichtchirurgische Behandlung von Periimplantitis-Läsionen. Zwanzig Patienten mit jeweils mindestens einem Implantat mit (a) moderater und (b) fortgeschrittener Periimplantitis (n= 30 Implantate; IMZ, ITI, Spline Twist, ZL-Duraplant, Camlog) wurden wahlfrei nichtchirurgisch versorgt. Hierbei wurden entweder (1) ein Er: YAG Lasergerät (100 mJ/Puls, 10 Hz)/(LAS) oder (2) mechanische Wundausschneidung mit Küretten aus Plastik und antiseptische Therapie mit Chlorhexidin-Digluconat (0,2%) (c) angewendet.
Folgende klinischen Parameter wurden 3, 6 und 12 Monate nach der Behandlung an der Basislinie gemessen: Plaqueindex, Blutung beim Sondieren (BOP), Sondierungstiefe, gingivale Rezession und klinisches Befestigungsniveau (CAL). Die durchschnittliche BOP verbesserte sich bei beiden Gruppen nach 3, 6, und 12 Monaten signifikant (a-Läsionen: P<0,001, b-Läsionen: P<0,01 ). Nach 3 und 6 Monaten war die durchschnittliche Reduktion der BOP innerhalb der LAS- Gruppe, verglichen mit der C-Gruppe, (a- und b-Läsionen: P< 0,01 und P<0,05 respektive) signifikant höher. Nach 3 und 6 Monaten wiesen beide Gruppen signifikanten CAL-Zuwachs bei den a- und b-Läsionen auf (entsprechend P<0,01). In beiden Gruppen jedoch unterschied sich nach Ablauf von 12 Monaten das durchschnittliche CAL bei a- und b-Läsionen nicht signifikant von den respektiven Basislinienwerten (entsprechend P>0,05). Obwohl die Behandlung der Periimplantitis-Läsionen mit einem LAS eine signifikant höhere BOP-Reduktion ergab als C, schien dessen Effektivität auf eine Periode von 6 Monaten begrenzt, insbesondere bei den “b”-Läsionen.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 22. November 2011 )
 

 
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Re:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 17:50 von Borrmann
Glaube ich auch, 3i mit Goldschraube. Gruss Borrmann

Re:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:14 von dr.baetcher
Könnte Biomed 3i sein?

unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:09 von zahnkett
Hallo zusammen! brauche Hilfe bei der Identifikation des Implantatsystem! Über eure Hilfe würde ich mich  (weiter...)

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