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zum PatientenforumTeleskopprothes und Gaumenbügel
25.05.12, 17:57 von Tina
Hallo an Alle, habe hier schon einiges mitgelesen und möchte (weiter...)
Re:Informationen Revisions-OP
25.05.12, 16:32 von Giny62
Hallo, Sorry, dass ich meine Anfrage so gestellt habe. (weiter...)
Re:Informationen Revisions-OP
25.05.12, 16:28 von Giny62
Sorry, dass ich die Regeln nicht beachtet habe. Soll ich (weiter...)
Titanunverträglichkeit
Titanpartikel (Durchmesser 1-10 µm) können in die Umgebung von Implantaten abgegeben werden (z.B. Titanabrieb), die nach Aufnahme durch Gewebsmakrophagen bei entsprechender seltener Veranlagung eine Entzündungsreaktionen auslösen können. Es geht hierbei also nicht um eine (AllergieTyp 4) sondern um eine verstärkte Entzündungsbereitschaft unspezifischer Fresszeilen (Gewebsmakrophagen, Monozyten) nach Kontakt mit partikulärem Titanpartikeln. Einiges deutet drauf hin, dass eine Überempfindlichkeit genetisch bedingt sein kann. Bei bekannter immunologischen allergischen-immunologischen Vorerkrankungen dürfte das Risiko einer Titanunverträglichkeit gegenüber gesunden Patienten erhöht sein, wahrscheinlich dann aber immer noch nicht häufig. Als Symptome kommen ein Nichteinheilen durch , unspezifische Beschwerden um das Implantat oder auch körperliche Erscheinungen infrage. Bei unklaren Beschwerden muss aber nicht in erster Linie an eine Unverträglichkeit gedacht werden, da diese nach bisherigen Erkenntnissen ein sehr seltenes Phänomen darstellt.
Ein vorschriftsmäßig durchgeführter Lymphzytentransformationstest wie für den Nachweis einer würde hier natürlich keinerlei Ergebnisse liefern. Als Diagnoseverfahren greift hier der TST - Titanstimulationstest, der feststellt, ob Fresszellen auf Kontakt mit Titanpartikeln mit einer erhöhten Entzündungsantwort reagieren.
Aktuelle wissenschaftliche Stellungnahme unter Titanunverträglichkeit und Titanallergie.
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