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zum PatientenforumTeleskopprothes und Gaumenbügel
25.05.12, 17:57 von Tina
Hallo an Alle, habe hier schon einiges mitgelesen und möchte (weiter...)
Re:Informationen Revisions-OP
25.05.12, 16:32 von Giny62
Hallo, Sorry, dass ich meine Anfrage so gestellt habe. (weiter...)
Re:Informationen Revisions-OP
25.05.12, 16:28 von Giny62
Sorry, dass ich die Regeln nicht beachtet habe. Soll ich (weiter...)
Knochenzüchtung
Die Knochenzüchtung beschreibt ein biotechnologisches Verfahren zur Produktion von -genetisch gesehen- Eigenknochen, mit dem Ziel implantierbares Knochengewebe (Knochenaufbau) auf schonende Art und weise zu gewinnen. Hierzu gibt es 3 Ansätze:
1. Bioseed® Orals Bone. Bei dieser Technik werden adulte
(differenzierte Knochenzellen) durch Gewinnung eines Periost-Stückes (Knochenhaut) von mindestens einem Quadratzentimeter Fläche durch Entnahme aus dem Kieferknochen benötigt. Die so gewonnenen Knochenzellen werden in speziellen, sterilen Brutkästen mit wachstumsfördernden Substrat (Nährstoffe) für einige Wochen bebrütet und auf 3dimensionale Hilfsstrukturen (organische Vliesse) zur Ausbildung von implantierbaren Knochenstücken. Diese Bonechips durch Knochenzüchtung sind nicht so hart wie eigener Knochen (geringerer Mineralissationsgrad) und benötigen nach Einbringen in den Körper (z.B. für einen
) auch noch einige Monate zur Ausreifung und Verbindung mit dem Restknochen. Die gewonnenen Chips sind relativ klein, da für das Heranwachsen von größeren Knochenstücken die Ausbildung von Blutgefässen zur ernährenden Blutversorgung notwendig wäre, was zurzeit ausserhalb des Körpers noch nicht gelingt.
Kosten: Es gibt bisher nur einen Anbieter (Biotissue Technologies GmbH Freiburg). Durch den hohen technischen und operativen Aufwand ist mit einigen tausend Euros für eine solche Behandlung zu rechnen.
2. Das Tissue Engineering durch mesenchymale Stammzellen ist noch nicht standardisiert und ist zurzeit nur für die Gewinnung größere Knochenabschnitte (z.B.. Unterkieferhäften) in der Erprobung. Erfolgreiche Verfahren nutzen bisher ein Gemisch aus Stammzellen (aus dem Knochenmark gewonnen),
und eine Gerüststruktur (Titan) welches zum Wachstum dann in Muskelgewebe eingesetzt werden muss, um die Ausbildung von Blutgefässen zu Ernährungdes Knochens zu sichern. Mehr Infos zu Knochenzüchtung durch Stammzellen.
Kleinere Knochentücke sind auch dreidimensionalen Matrix aus Kollagen schon erfolgreich gezüchtet worden.
Eine andere Technik der Knocehnzüchtung aus Stammzellen verwendet entsprechende aus dem im Körper entnommene
Knochensubstanz als Gerüst um es in eine der Zielknochenmorphologie entsprechende Brut-Form zu geben. Hinzugefügt
werden noch die mesenchymalen Stammzellen, Substrat und Wachstumshormon, um in solchen Bioreaktorkammern dann Knochen, der genau dem nachzubildenden Knochen entspricht, wachsen zu lassen.
3. Die Steuerung des Knochenwachstums durch Hormone und Botenstoffe BMPs.
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wackelnde oder schlecht sitzende Prothesen den Abbau des Knochens (
) durch die wechselnden Drücke von außen besonders stark vorantreiben? Eine
muss deswegen regelmäßig angepasst (
) werden, da der Kiefer ohne naturgemäße Belastung weiter schrumpft. Mit Hilfe von Implantaten gelingt allerdings der Knochenerhalt nach Zahnverlust. Mehr hierzu. |
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