Neue Beiträge Forum
zum PatientenforumRe:Ratlos wegen unterschiedlicher Zahnarztmeinungen
03.02.12, 22:12 von lenavandijk
"...Jetzt soll ich mich möglichst zügig entscheiden ..." Allein (weiter...)
Re:Zahnfleisch wächst nicht zu nach Implantat
03.02.12, 17:33 von timi
Ich kann nun bestaetigen, das das Zahnfleisch tatsaechlich erst nach (weiter...)
implantat krone abgebrochen
03.02.12, 17:03 von rania
Hallo, guten Abend, einer Freundin von mir ist eine (weiter...)
Knochenersatzmaterialien
Knochenersatzmaterialien erweitern schon seit langem das Spektrum der
Möglichkeiten, fehlenden Knochen wieder aufzubauen.
Das Therapiekonzept hierbei ist, durch die in die Defekte eingebrachten
Knochenaufbaumaterialien dem Knochen eine stabile Leitstruktur
(
) zu liefern, welche nach und nach durch den
neugebildeten Knochen durchbaut bzw. ersetzt wird, oder sogar die
Knochenbildung anzuregen (
).
Man unterscheidet bei den Knochenersatzmaterialien nach Herkunft
allogen (homolog), aufbereiteter Knochen von einem menschlichen Spender
xenogen (heterolog), aus tierischem oder pflanzlichem Gewebe gewonnen oder
synthetisch (alloplastisch), künstlich hergestellt.
und nach Material/Struktur
aufbereiteter Fremdknochen (FDBA, DFDBA)
(synthetisch oder xenogen)
Trikalziumphosphat (zurzeit nur in Kombination mit Hydroxylapatit)
Kalziumsulfat (in Zellulosematrix)
Glaskeramik
Polymere
Diese für den
entwickelten Materialen teilt man in 2 Gruppen:
a) synthetische Materialien und
b) xenogene (aus Fremdorganismen gewonnene) Materialien.
Die synthetischen Materialien bestehen meist aus ß -Trikalziumphosphat, eine Keramikgrundstufe, die je nach Oberflächenbeschaffenheit eine mehr oder weniger ausgeprägte
aufweisen. Vorteile der synthetischen Materialien sind gleichbleibende Materialbeschaffenheit und die gegenüber Fremdmaterialien risikolose (Allergien, Übertragung) Implantation beim Menschen.
Die xenogenen Materialien enthalten
aus Knochenbestandteilen von Tieren oder aus Algen und haben eine komplexere dreidimensionale Struktur, die eine verbesserte
aufweisen soll.
Das am häufigsten in der Implantologie eingesetzte Knochenersatzmaterial Bio-Oss® wird aus Rinderknochen durch ein spezielles Verfahren gewonnen, das sämtliche Proteinbestandteile entfernt. Damit sollen allergische Reaktionen bzw. Krankheitsübetragungen ausgeschlossen sein.
Weitere Informationen gibt es auch im Kapitel Knochenersatzmaterialien .
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dass heutzutage hauptsächlich zweigeteilte Implantate eingesetzt werden, bei denen der Implantatkörper mit ausgewählten Aufbauteilen (Abutments) für die entsprechende Aufgabe (Fixieren einer Prothese, oder einer Krone) in Funktion gebracht werden? Solche Abutments können -falls notwendig- ausgetauscht werden. Es gibt aber auch einteilige Implantatformen, bei denen der Aufbau und damit das Funktionselemen bereits integriert ist. Solche einteiligen Implantaten gibt es typischerweise als Kugelkopfimplantate (zur Prothesenverankerung) oder als Pfosten für die Zementierung von Kronen. Hier finden Sie mehr Infos zum Design von Implantaten . |
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