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Glossar - Knochenersatzmaterialien
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Knochenersatzmaterialien


Knochenersatzmaterialien erweitern schon seit langem das Spektrum der Möglichkeiten, fehlenden Knochen wieder aufzubauen. Das Therapiekonzept hierbei ist, durch die in die Defekte eingebrachten Knochenaufbaumaterialien dem Knochen eine stabile Leitstruktur ( ) zu liefern, welche nach und nach durch den neugebildeten Knochen durchbaut bzw. ersetzt wird, oder sogar die Knochenbildung anzuregen ( ). Man unterscheidet bei den Knochenersatzmaterialien nach Herkunft allogen (homolog), aufbereiteter Knochen von einem menschlichen Spender xenogen (heterolog), aus tierischem oder pflanzlichem Gewebe gewonnen oder synthetisch (alloplastisch), künstlich hergestellt. und nach Material/Struktur aufbereiteter Fremdknochen (FDBA, DFDBA) (synthetisch oder xenogen) Trikalziumphosphat (zurzeit nur in Kombination mit Hydroxylapatit) Kalziumsulfat (in Zellulosematrix) Glaskeramik  Polymere Diese für den entwickelten Materialen teilt man in 2 Gruppen: a) synthetische Materialien und b) xenogene (aus Fremdorganismen gewonnene) Materialien. Die synthetischen Materialien bestehen meist aus ß -Trikalziumphosphat, eine Keramikgrundstufe,  die je nach Oberflächenbeschaffenheit eine mehr oder weniger ausgeprägte aufweisen. Vorteile der synthetischen Materialien sind gleichbleibende Materialbeschaffenheit und die gegenüber Fremdmaterialien risikolose (Allergien, Übertragung) Implantation beim Menschen. Die xenogenen Materialien enthalten aus Knochenbestandteilen von Tieren oder aus Algen und haben eine komplexere dreidimensionale Struktur, die eine verbesserte aufweisen soll. Das am häufigsten in der Implantologie eingesetzte Knochenersatzmaterial Bio-Oss® wird aus Rinderknochen durch ein spezielles Verfahren gewonnen, das sämtliche Proteinbestandteile entfernt. Damit sollen allergische Reaktionen bzw. Krankheitsübetragungen ausgeschlossen sein. Weiter Informationen gibt es auch im Kapitel Knochenaufbau.    



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