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zum PatientenforumRe:Knochenschmerzen durch Implantate?
06.02.12, 20:04 von Hilda
Ergänzung Manches ist nicht ganz klar in meinem Bericht. Ich (weiter...)
Re:Röntgenkontrolle nach Setzen der Implis?
06.02.12, 19:48 von Franzi70
Danke Herr Dr. Wolf, ja, die Einheilung ist nach (weiter...)
Re:Röntgenkontrolle nach Setzen der Implis?
06.02.12, 19:23 von Dr. Wolff
Guten Tag, wenn alles in Ordnung ist, wird das durch (weiter...)
Knochenaufbau
Wenn nicht genügend Knochen für die sichere Verankerung eines genügend großen bzw. langen Implantats zur Verfügung steht, muss zusätzlicher Knochen angelagert werden. Bei geringen Mengen kann dieser während der Operation gewonnen werden (Knochenmehl, das beim Bohrvorgang in speziellen Filtern aufgefangen wird). Bei größerem Knochenbedarf kann aus knochenreichen Regionen des Unterkiefers Knochen entnommen werden, oder sogar die Entnahme eines Knochenspans aus dem Beckenknochen notwendig werden. Diese Zweiteingriffe sind in der Regel gefahrlos, können aber durchaus mit postoperativen Schmerzen und Schwellungen einhergehen.
Der gewonnene Knochen wird dann an der gewünschten Stelle (Kieferhöhlenboden beim
, Knochenwanddefekte um das Implantat) eingebracht und mit einer Art Folie (
) so geschützt, dass ein ungestörte Einheilung des Knochens erfolgen kann. Mittlerweile werden hierfür meist Membranen verwendet, die vom Körper vollständig abgebaut werden. Eine Entfernung ist dann nicht mehr notwendig. Bei nicht ausreichender Knochenhöhe kann auch das Verfahren der
angewendet werden.
Andere Verfahren der Knochengewinnung werden in Zukunft wahrscheinlich
möglich sein:
, Bone morphogenetic Proteins (
;
) und andere
wachstumsanregenden Botenstoffe können hier möglicherweise unangenehme
Operationen vermeiden helfen.
Mehr Informationen hierzu in unserem Kapitel Knochenaufbau: Knochenblock, Sinuslift, Distraktion.
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