Lexikon

Diskimplantat

Eine Außenseiterrolle bei den Implantaten nehmen die Diskimplantate oder die BOI (basal osseointegrierte Implantate) ein. Aufgrund Ihrer Formen werden Sie, anders als alle anderen (schraubenförmige) Zahnimplantat-Typen, von der Seite her in den Kieferknochen eingebracht. Die Vorteile dieser Implantattypen bestehen nach Hersteller- und Anwenderangaben in der Möglichkeit der Sofortbelastung aufgrund der breitbasigen Implantat-Abstützung. Diese soll auch den Implantathalt selbst bei geringer Knochenhöhe ermöglichen. Da es über diese Implantattypen keine evidenz-basierten Erkenntnisse gibt, ist von unserer Seite eine valide Stellungnahme nicht möglich. Die wissenschaftlichen Fachgesellschaften in Deutschland empfehlen diese Implantatformen nicht. In Veröffentlichungen wird angeführt, dass BOI® bzw. Diskimplantate nach Entzündungen besonders große Defekte hinterlassen. Das einteilige Implantat lässt zudem keine flexible Aufbaugestaltung zu und ist somit nicht für alle Indikationen einsetzbar. Es finden sich in Deutchland nur wenige Anwender, so dass im Implantatmarkt Deutschland diese Implantatformen zahlenmäßig praktisch bedeutungslos sind. BOI-Eingetragenes Warenzeichen der Biomed Est.

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    bei Beantragung eines Zuschusses für Zahnersatz (Heil- und Kostenplan) bei der gesetzlichen Krankenkassen dieser immer den gleichen Betrag ausmacht, egal ob Sie sich für ein Implantat, eine Brücke oder einen herausnehmbaren Zahnersatz entscheiden? Das ist dann der sogenannte Festzuschuss. Dieser lässt sich allerdings durch regelmässige Zahnarztbesuche in den letzten 5 Jahren (um 20%) bzw. 10 Jahren (um 30%) steigern.

    Mehr zum Thema Festzuschuss der gesetzlichen Krankenkassen.