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Günstige Implantate: sparen bei Zahnimplantaten
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Die Preise von Implantaten sind eines der wichtigsten Themen, was diesen Zahnersatz angeht, aber: wie kann man Kosten einsparen? Gibt es günstige Implantate, die genau so gut sind? Sind billige Implantate unbedenklich? Zwar gelten Zahnimplantate als bester Zahnersatz, aber die Kosten einer Implantatbehandlung sind nicht mit jedem Geldbeutel vereinbar. Gerade durch die Maßgabe der neuen Gebührenordung für Zahnärzte (GOZ 2012) erfährt die Implantatbehandlung in Deutschland ja eine grundsätzliche Verteuerung.

  Implantate.com nimmt Stellung zum Thema "preiswerte Implantate" und gibt Tipps, wie man seriös Kosten sparen kann. 

Sparen am Behandlungshonorar/beim Zahnarzt

a) Behandler im Ausland

Mit den Vor- und Nachteilen einer Implantatversorgung durch einen Zahnarzt im Ausland setzt sich unser Kapitel Implantate im Ausland detailliert auseinander.

b) Behandler mit niedriger Kostenstruktur, die preiswerte Implantatbehandlungen anbieten.

Eine Praxis an einem teurem Standort, die mit den immer neuesten Gerätschaften, fortbildungsaktiv und großzügiger Personalstruktur agiert, wird seine Kosten letztendlich auch an den Patienten weitergeben. So können mit wirtschaftlich optimierter Struktur an kostengünstigen Praxisstandorten andere Preise anbieten. Platt formuliert: auf dem Dorf im Osten gibt es andere Preise als auf der Kö in Düsseldorf.

c) Implantologen in der Anfangsphase

Hier ist es durchaus denkbar, dass die Implantatbehandlung kostengünstiger angeboten werden, da ein Interesse bestehen könnte, "Erfahrung zu sammeln". Wenn man als Patient vertrauen fassen kann, der Behandler über eine fundierte Ausbildung verfügt und keine schwierige Implantatsituation vorliegt, kann das völlig akzeptabel sein. Jeder hat mal angefangen.

d) Preis verhandeln

Eine Einzelzahnimplantatversorgung ist in den meisten Fällen vom Behandler knapp kalkuliert. Planung, Operationsvorbereitung und chirurgischer Aufwand sind für ein einzelnes Implantat relativ gesehen deutlich höher als für mehrere Implantate. Wenn also sehr viele Implantate gesetzt werden, können Implantologen günstigere Konditionen anbieten. Meistens wird dies aber schon von den Implantologen von vornherein beim Kostenvoranschlag berücksichtigt.
Allerdings bieten viele Implantologen auch Kostenreduktion durch preiswerte Implantatsysteme und Zusammenarbeit mit Dentallaboren, die im Ausland fertigen lassen.

e) Internetauktionen

Durch Gerichtsurteile mittlerweile als rechtlich einwandfrei bestätigt ist es, einen Kostenvoranschlag für eine Behandlung in zahnärztliche Auktionsportale wie z.B. 2te- Zahnarztmeinung.de oder Zahngebot.de zum Unterbieten durch andere Zahnärzte einzustellen. Der Vorteil ist klar: Kostenersparnis bei einem Behandler in der Nähe, möglicherweise auch schon mit positiven Bewertungen.
Doch Cave: Die Planung "Ihres Zahnarztes" mag der Auktionsgewinner nicht teilen und ein ganz anderes Angebot machen. Zudem ergibt sich die größte Kostenersparnis in der Regel über die Wahl preisgünstiger Implantatsysteme und kostenreduzierter Zahnersatzfertigung. Also das Angebot genau vergleichen:

  • ist das Implantatsystem vergleichbar?
  • Zahnersatzmaterial metallfrei oder hochgoldhaltig?
  • Zahnersatzfertigung in einem Meisterlabor in Deutschland?

Es wäre auf jeden Fall fair, Ihren Zahnarzt nach Kostenersparnis auf diesem Wege zu fragen, denn er hat wohl möglich in falscher Annahme, dass Sie nur "das Beste" wollen, seine Möglichkeiten nicht vollständig dargelegt.

f) "Versuchskaninichen", Fortbildungs-Patient und Live-Operationen
Als die Implantatentwicklung noch in den Kinderschuhen steckte, haben Universitäten und Implantathersteller häufiger kostenlose oder deutlich kostenreduzierte Implantatbehandlungen angeboten bzw. organisiert, um die Ausbildung zu fördern, Implantatsysteme zu etablieren oder Zahnärzte von bestimmten Produkten zu überzeugen. Universitäten bieten dies schon länger nicht mehr in dieser Form an, und auch die Implantathersteller sind diesbezüglich zurückhaltender geworden. Im Zusammenhang mit Fortbildungsveranstaltungen und sogenannten Live-Op´s wird Patienten aber immer mal wieder möglich sein, sich für geringe oder gar keine Kosten implantieren zu lassen. Allerdings wird man für solche ausgewählten Ereignisse meist von dem betreuenden Implantologen angesprochen und kann sich dafür kaum selber bewerben.

 

Sparen durch preiswertere Implantatsysteme bzw. Billigimplantate

Implantate haben sehr hohe Erfolgsquoten. Muss man deswegen immer ein teures Implantatsystem nehmen? Die Preise für Implantate variieren zwischen 50 und 500€ alleine für das Implantat. Dazu kommen noch Aufbauteile wie , und , Abformpfosten und Modellimplantate. Da ist viel Einsparpotential, sollte man meinen, zumal das Grundmaterial Titan an sich nicht teuer ist. Hersteller günstiger/billiger Implantate können Kosten bei Herstellung und Vertrieb u. a. durch folgende Massnahmen einsparen, die nicht mit einer mangelhaften Produktqualität verbunden sein müssen:

  • Produktion in Niedrigkostenländern
  • Copycats (Nachbauten von bereits etablierten Implantatsystemen)
  • schlanke Produktionslinien (Verzicht auf Fertigung von Komponenten, die seltener gebraucht werden)
  • schlanke Vertriebsstrukturen (z.B. reduzierter Aussendienst, Internetvertrieb)
  • preisgünstiges Implantatdesign (einteilige Implantate)
  • Verzicht auf Forschung und wissenschaftliche Dokumentation
  • Verzicht auf teure Werbemassnahmen
Aber auch durch Einsparung bei der Qualitätssicherung und Fertigungsqualität sind Kostenersparnisse in der Produktion zu erzielen:
  • Einsparung in der Oberflächenvergütung
  • keine optimale Oberflächenreinigung mit Endkontrolle
  • keine state-of-the-art Sterilverpackung
  • laxere Fertigungstoleranzen (z.B. in der Komponenten-Passung)

Das Einsparungspotential bei Produktions- und Vertriebskosten ist relativ groß. Bei wissenschaftlich nicht oder nicht gut dokumentierten Implantatsystemen auf dem Billigsektor bzw. kleiner Produktlinien können aber durchaus Fragen bezüglich der Fertigungsqualität, der dauerhaften Belastungsfähigkeit der Komponenten, der optimalen Anwendbarkeit und der Ersatzteillieferung aufkommen. Bei nicht perfekt körperverträglichen Implantatoberflächen oder sogar bei immunologisch bedenklichen Verunreinigungen sind gesundheitliche Probleme vorprogrammiert. Hier muss man hinterfragen: Ist der Anbieter schon lange am Markt? Kann er wissenschaftliche Studien zu seinen Implantaten aufweisen?

Einteilige Implantatsyteme

Bei diesen Implantatformen ist der Aufbau schon integriert, (meist Kugelkopfanker oder Pfostenaufbauten für die Aufnahme Kronen) was nicht nur einen Kostenvorteil bei der Produktion hat, sondern auch für eine übergangs- und spaltlose Verbindung zwischen Implantat und sorgt. Zu den einteiligen Implantatsystemen zählen auch die sogenannten Mini-Implantate .
Fazit: Das grundsätzliche Einheilrisiko mag für erhöht sein, und beim Zahnersatz die Flexibilität fehlen, aber Kosten und spaltloser Übergang sprechen durchaus für einteilige Implantate.

Sparen bei der Zahnersatzfertigung

Ein Großteil der Kosten bei einer Implantatversorgung fällt auf die Zahnersatzfertigung. Damit ist hier das größte Einsparpotential zu sehen. Dabei gibt es auch hier verschiedene Möglichkeiten:

  • Kostenreduktion durch geringere Lohnkosten (Auslandszahnersatz)
  • Auswahl des Material
Fertigung im Ausland: Sparen durch geringere Lohnkosten

Die niedrigeren Lohnkosten im osteuropäischen und fernöstlichen Ausland (u.a. China) ermöglichen eine klare Senkung der Kosten für Zahnersatz. Die meisten Import-Zahnlabore haben dabei ein Stamm-Meisterlabor in Deutschland, das nach hiesigen Qualitätsrichtlinien und mit auf dem deutschen Markt zugelassenen Materialien (CE-Kennzeichnung) produzieren lässt. Allerhöchste Ansprüche an Ästhetik (Keramikschichtung, individuelle Formgebung) dürfen an eine Importarbeit aber nicht gestellt werden, denn es geht ja um eine kostengünstige Herstellung. Auch bei technisch aufwändigen Implantatarbeiten, schwierigeren Ausgangssituationen kann man eine perfekte Lösung wohl nur von einem Speziallabor erwarten. Hier gibt es weitere Infos zur Zahnersatzfertigung im Ausland .


Kostenersparnis durch Materialwahl beim Zahnersatz

Die ständig steigenden Goldpreise und die Möglichkeit stabilen Zahnersatz zu fertigen, der metallfrei ist (Zirkon, e.Max®) hat das Produktionsverhalten in der Zahntechnik stark verändert. Im hochwertigen Bereich wird vermehrt auf metallfreie Lösungen gesetzt, wobei die Preise durch niedrigere "Rohlingpreise" und optimierte Produktionsabläufe schon gesunken sind. Gegenüber einer Goldversorgung, zahnfarben (keramikverblendet) oder vollmetallisch, liegen hier die Kosten jetzt schon klar niedriger, tendenziell wird die Preisschere hier noch weiter auseinandergehen. Wenn man auf besonders preisgünstige Materialien wie Edelstahl ausweicht, eröffnen sich aber zusätzliche Einsparmöglichkeiten. Allerdings gelten Stahlversorgungen als biologisch nicht völlig unbedenklich. Auch sind ästhetisch anspruchsvolle Lösungen auf Stahlbasis kaum zu erzielen.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 20. Dezember 2011 )
 

 

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moderne dentale Titanimplantate bereits seit über 40 Jahren in der Zahnheilkunde eingesetzt werden? Die zahnärztliche Implantologie aber bis 1982 brauchte, um dann aufgrund der fundierten wissenschaftlichen Dokumentation als anerkannte Heilmethode in Deutschland von der Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilhunde (DGZMK) akkreditiert zu werden? Mehr lesen...
 
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