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Konventionelle und aufwändige Implantatbehandlungen beim Diabetes-Typ-II-Patienten: chirurgische Protokolle und langfristige, klinische Resultate PDF Drucken E-Mail

Tawil G, Younan R, Azar P, Sleilati G; Department of Periodontology, St Joseph University, Beirut, Lebanon
Int J Oral Maxillofac Implants. 2008 Jul-Aug;23(4):744-52

ZWECK: Die Untersuchung der Auswirkung des Typ-2-Diabetes auf die Überlebens- und Komplikationsrate von Implantaten.

MATERIAL UND METHODEN: Die Prospektivstudie bezog jene Patienten mit Diabetes Typ II ein, welche unter Zahnlosigkeit litten und ein durchschnittliches, perioperatives HbA1c-Niveau von 7,2% aufwiesen und ein Nachsorgeprogramm befolgten. Alle Patienten unterzogen sich einer Zahn- und Zahnfleischuntersuchung sowie Labortests, die den HbA1c-Wert bestimmten, den Nüchternglukosewert, die Serumlipide und eine Microalbuminurie. Nichtdiabetiker-Patienten, die sich für eine Implantatbehandlung eigneten, dienten als Kontrollgruppe. Der Einfluss auf klinische, diabetesrelevante Faktoren und parodontale Parameter (Plaqueindex, Sondierungsblutung, Sondierungstiefe) auf die Implantatüberlebensrate wurde mittels univarianten und darauffolgenden mulitvarianten Verfahren bewertet.

ERGEBNISSE: Fünfundvierzig Patienten mit Diabetes, nachuntersucht über einen Zeitraum von 1 bis 12 Jahren, mit einem Durchschnittsalter von 64,7 Jahren auf, erhielten 255 Implantate: 143 entsprechend dem klassischen Protokoll und 112 Fälle mit einer Sinusbodenhebung, sofortiger Einbringung und geleiteter Knochenregeneration. Fünfundvierzig nichtdiabetische Kontrollpatienten erhielten 244 Implantate: 142 entsprechend dem klassischen Protokoll und 102 Fälle ausgedehnter Chirurgie. Die Implantatüberlebensrate im Anschluss konventioneller oder fortgeschrittener Implantattherapie zeigte zwischen der gut eingestellten Gruppe (HbA1c < 7%, P = 0,33) und der ziemlich gut eingestellten Gruppe (HbA1c 7% bis 9%, P = 0,37) keinen statistischen Unterschied. Die Gesamtüberlebensrate der diabetischen Gruppe betrug 97,2% (Kontrollgruppe 98,8%) und war hinsichtlich Alter, Geschlecht, Diabetesdauer, Rauchen oder der Art der hypoglykämischen Therapie nicht signifikant verschieden. Der durchschnittliche, periimplantäre Knochenverlust betrug 0,41 +/- 0,58 mm (Kontrollgruppe 0,49 +/- 0,64 mm).
Die Werte PI und BOP korrelierten ziemlich mit den postoperativen Komplikationen. HbA1c war der einzige multivariante unabhängige Faktor, der die Komplikationsrate beeinträchtigte (P = 0,04). Nicht festgestellt wurde ein statistisch signifikanter Unterschied hinsichtlich Patienten (P = 0,81 ) oder Implantaten (P = 0,66) der fortgeschrittenen Chirurgiefälle oder der konventionellen Behandlung bei diabetischen Patienten im Vergleich zu Patienten, die nicht unter Diabetes leiden.
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 8. Februar 2009 )
 
 

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Re:Implantateinheilung gedeckt oder transmukös?
26.08.10, 14:25 von Borrmann
Im Prämolaren /Molarengebiet wählen wir immer öfter die transmucosale Einheilung, um dem Patienten die Freilegung  (weiter...)

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24.08.10, 16:12 von Dr. Frank Maier
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Re:Impla/Calcitek
19.08.10, 13:24 von Borrmann
unter www.zimmerdental.com müssten Sie fündig werden Gruß Borrmann

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