Abstracts
| Kein Grund zum Feiern: 20 Jahre Gebührenordnung für Zahnärzte unverändert |
|
|
|
|
|
Am 22. Oktober ist es zwanzig Jahre her: die letzte Anpassung der
Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ). Nach Meinung der Zahn ärztekammer
Schleswig-Holstein wahrlich kein Grund zum Feiern. „Nach 20 Jahren
Nullrunden ist es endlich an der Zeit, die wissen schaftlichen und
wirtschaftlichen Entwicklungen in der Zahnme dizin zu berücksichtigen,“
fordert Dr. K. Ulrich Rubehn, Kammer vorstand für Gebührenrecht. Die
Zahnärzte schaft hat hierfür eine wissenschaftlich fundierte und
betriebs wirtschaftlich begründete Alternative als Verhandlungsgrund
lage mit dem Bundesgesundheitsministerium auf den Tisch gelegt, die
Honorarordnung für Zahnärzte (HOZ). Diese enthält die Erfahrungen der deutschen Zahnärzte aus Wissenschaft und Praxis und hat das Ziel, eine Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde auf der Höhe der Zeit zu ermöglichen. Bei der aktuellen Diskussion über die Novellierung der GOZ drohen die Fortschritte von 20 Jahren in der Zahnmedizin für Patientinnen und Patienten unter den Tisch zu fallen. Der Grund: Das Bundesgesundheitsministerium will die Gebührenordnung für Zahnärzte unter Kostengesichts punk ten statt unter qualitativen Aspekten ändern. Damit würde eine hochwertige zahnmedizi nische Versorgung langfristig verhindert und die große Chance verpasst, den zahnmedizinischen Fortschritt in einer neuen Leistungsbeschreibung angemessen zu berück sichtigen. Betroffen davon sind nicht nur Privatversicherte, sondern auch Kassen patienten, denn: Immer häufiger wählen Patienten Zusatzbehandlungen außerhalb der Kassenleistungen. Die Zahnärztekammer als Vertretung aller schleswig-holsteinischen Zahnärzte fordert daher eine grundlegende und zukunftsfähige Reform der GOZ. „Die Patienten in Deutschland haben einen Anspruch auf eine ebenso moderne wie nachhaltige Zahnmedizin“, erläutert Rubehn weiter „und die Zahnärzte auf eine angepasste Honorierung. Der Vorschlag der Zahn ärzte dazu liegt mit der HOZ vor und wir hoffen, dass die Bundesregie rung ihn zur Grundlage der Novellierung macht. Sie steht vor der politi schen Aufgabe, gemeinsam mit der deutschen Zahnärzteschaft eine Gebührenordnung auf den Weg zu bringen, die eine qualitativ hoch wertige Zahnmedizin ermöglicht.“ Die Novelle der GOZ sollte die Zahnärzte darin unterstützen, moderne wissenschaftliche Erkenntnisse in die zahnmedizinische Alltagspraxis zu übernehmen. „Momentan sehe ich allerdings eher die Gefahr, dass der jahrzehntelange Stillstand durch die neue Verordnung weiter zementiert wird“, so Rubehn abschließend. Zahnärztekammer Schleswig-Holstein KdöR (Verbandspresse, 22.10.2007 12:52) (Kiel) |
|
| Letzte Aktualisierung ( Freitag, 20. Juni 2008 ) |
|
|
|
|
|
- Brustimplantatskandal lässt auch über andere Medizinprodukte nachdenken.
- Frauen gehen wesentlich häufiger zur Zahnarzt-Kontrolle
- Es geht beides: Qualität sichern und Patientendaten schützen
- Pflanzenöl oder Mineralöl in Zahnpasta verbessert die Wirkung gegen Karies und Parodontitis
- Initiative Kiefergesundheit: Neue Aufgaben – neues Logo
ÄrzteForum
zum Implantologie-Forum für Ärzte/ZahnärzteRe:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 17:50 von Borrmann
Glaube ich auch, 3i mit Goldschraube. Gruss Borrmann
Re:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:14 von dr.baetcher
Könnte Biomed 3i sein?
unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:09 von zahnkett
Hallo zusammen! brauche Hilfe bei der Identifikation des Implantatsystem! Über eure Hilfe würde ich mich (weiter...)
Aktuelles für ZahnÄrzte
Aktuelle Fachinfos und wissensch. Updates.
|





