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Initiative Kiefergesundheit setzt Ratgeber-Reihe fort: Thema „Schnarchen“ mit Fokus auf Schienentherapie
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Bis zu 12 Millionen Menschen in Deutschland sind tagsüber unausgeschlafen und müde, auch, weil sie nachts keinen erholsamen Schlaf finden: Sie schnarchen, mehr oder weniger intensiv. Übermüdung aber ist ein enormes Gefahrenpotential durch die vielfältigen Risiken, wie sie Sekundenschlaf im falschen Moment mit sich bringt.
Nicht wenigen dieser durch Schnarchen belasteten Menschen könnten kieferorthopädische Maßnahmen helfen. In ihrer Ratgeberreihe für Patienten und die Praxis hat die IKG daher das Thema „Schnachen“ aufgegriffen: In dem neuen kleinen Ratgeber findet das Wichtigste, was man zum physiologischen Ablauf des Schnarchens wissen muss – nur so wird verständlich, welche Therapieverfahren Sinn machen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der „Schnarch-Schiene“ (Protrusionsschiene), da sie dort ansetzt, wo das Schnarchen entsteht: im Mundraum.
„Unser Ziel ist, mehr Menschen auf dieses vergleichsweise komfortable Verfahren aufmerksam zu machen – und auch davor zu bewahren, sich unnötig invasiven Eingriffen auszusetzen oder auf Scharlatane mit angeblichen Anti-Schnarch-Hilfen reinzufallen“, sagt Dr. Gundi Mindermann, 2. Vorsitzende der IKG und BDK-Bundesvorsitzende. Vor einiger Zeit hatte die Stiftung Warentest bei derartigen freiverkäuflichen „Anti-Schnarch-Hilfen“ zu großer Zurückhaltung geraten. Auch solle man sich nicht zu früh für invasive chirurgische Verfahren entscheiden, so die Deutsche Gesellschaft für  Schlafmedizin und Schlafforschung: Die Nachhaltigkeit sei nicht gesichert, Nebenwirkungen dagegen möglich.

Kieferorthopädische Möglichkeiten oft noch unbekannt

„Die Bedeutung der Kieferorthopädie, aber auch der schlafmedizinisch geschulten Zahnärzte ist nicht zuletzt bei den Ärzten noch nicht im notwendigen Ausmaß angekommen“, so Dr. Mindermann, deshalb wende sich der Ratgeber auch an Ärzte: Sie sollen bei der Beratung ihrer Schnarch-Patienten die vergleichsweise einfache Lösungen einer individuell angepassten Schnarch-Schiene mitbedenken. Wichtig sei, dass diese Schiene die Aufgabe erfülle, den im Schlaf zurückfallenden Unterkiefer und in der Folge die Zunge vor dem Abrutschen in den hinteren Rachenraum zu bewahren – und zwar ohne unerwünschte Nebeneffekte auf Zähne und Kiefergelenk.

Angereichert mit Anekdoten und praktischen Tipps vermittelt der neue IKG-Ratgeber in aller Kürze einen Überblick über Prävalenz, Ätiologie und Therapie des Schnarchens und der Obstruktiven Schlaf-Apnoe und bietet – auch mit speziellem Fokus auf das Thema Kinder – Patienten, Eltern, Ärzten, Zahnärzten und Kieferorthopäden gleichermaßen einen perfekten Einstieg in ein Beratungsgespräch. Die IKG leistet damit einen fachgerechten Beitrag zur  Prävention von gesundheitsgefährdendem Schnarchen. Ein wichtiges Fazit: Die schleichend fortschreitende Entwicklung kann nur durch frühzeitiges Eingreifen gestoppt werden. Hier können Kieferorthopäden und schlafmedizinisch geschulte Zahnärzte zusammen mit Schlafmedizinern, Hals-Nasen-Ohren-Ärzten und Allgemeinmedizinern einiges leisten.

Bestellhinweis: Ratgeber „Schnachen“, Einzelpreis: 2,50 Euro, Post: IKG-Geschäftsstelle, Ackerstraße 3, 10115 Berlin, Telefon: 030/24 63 21 33, eMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können

 

 

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Wußten Sie schon, dass...

die eigentliche Implantation typischerweise kaum Schmerzen nach sich zieht, da die geschaffene Knochenwunde ja direkt mit dem gewebefreundlichen Implantat wieder versiegelt wird, quasi wie ein Pflaster? Allerdings sind Knochenentnahmestellen (für einen Knochenaufbau) in der Regel für ein paar Tage durchaus schmerzend. Mehr unter  Nach der Implantation: Schmerzen?
 
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