| Der richtige Zeitpunkt - Sofortimplantation oder Spätimplantation |
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Der optimale Zeitpunkt für die Implantation ist dabei nach anatomischen, chirurgischen und prothetischen Aspekten zu wählen, wobei von Patient und Behandler gesetzte Zeitfenster nach Risikoabwägung entscheidenden Einfluss nehmen können. Einen generell optimalen Zeitpunkt gibt es hiernach nicht, allerdings eine Leitlinie, die sich auf die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse stützen kann. Die Sofortimplantation
Bei der Sofortimplantation erfolgt das das Einbringen des Implantats in der gleichen Sitzung mit der Zahnentfernung. Sie ist ein rein chirurgisches Konzept. Als prothetische Varianten danach sind die unbelastete Einheilung (klassisches Vorgehen) oder die
(evtl sogar mit
) möglich. Voraussetzungen
Vorteile:
Nachteile:
implantate.com-Fazit:
Häufig begegnet man mittlerweile groß aufgemachter Werbung von implantologischen Kliniken und Praxen, bei der es nur um das Thema "Sofort" geht. Computerplanung,
,
oder
sind hier die Schlagworte. Solche Versprechen ohne genaue Kenntnis der Patientenvoraussetzungen sind als unseriös einzustufen. In der Hand des erfahrenen Implantologen allerdings -und unter den richtigen Voraussetzungen- stellt die Sofortimplantation ein erfolgreiches Konzept dar, um vor allem einwurzelige Zähne zu ersetzen.
Neuere Untersuchungen haben allerdings keinen sicheren Beleg für Knochenerhalt und bessere ästhetische Ergebnisse gegenüber der Spätimplantation ergeben. So dass hier eine sehr genaues Abwägen anzuraten ist, Wenn das Risiko einer Entzündung besteht, dürfte es auf jeden Fall besser sein, auf ein 2-schrittiges Verfahren, wie die verzögerte Sofortimplantation oder sogar Spätimplantation auszuweichen. Die Spätimplantation
Die Spätimplantation ist das klassische Verfahren der Implantateinbringung in einen knöchern vollständig durchbauten Kieferabschnitt. Eine solche knöcherne Ausheilung kann nach Zahnentfernung je nach Defektgröße und Alter des Patienten zwischen 6 Wochen und einigen Monaten liegen. Vorteile:
Nachteile:
implantate.com-Fazit:
Trotz jeder Diskussion um den bestmöglichen Zeitpunkt der Implantation wird dieses Vorgehen das Standardverfahren bleiben, da Zahnverluste selten mit der optimalen Implantatbehandlungsplanung einhergehen. Die verzögere SofortimplantationBei der verzögerten Sofortimplantation wird das Implantat nicht in gleicher Sitzung mit der Zahnentfernung ( ), aber vor knöcherner Heilung des Zahnfachs eingebracht. Beim diesem Vorgehen kann man noch zwischen dem Einbringen des Implantats vor Weichgewebsheilung (Zahnflieisch hat sich über der Wunde noch nicht geschlossen) oder danach unterscheiden. Je nach Zeitfenster zwischen Entfernung des Zahns und Einbringen des Implantats sind die Vor- und Nachteile des verzögerten Einbringens eher mit denen der Sofortimplantation oder denen der Spätimplantation zu vergleichen. implantate.com-Fazit:Mit der verzögerten Sofortimplantation hat der Behandler die Möglichkeit, knochenerhaltend zu implantieren, einen schnellen Versorgungszeitraum anzubieten und doch die Risiken einer Entzündung zu minimieren. Als Vorbeugung gegen ein schnelles atrophisches sollte möglichst innerhalb der ersten 10 Tage implantiert werden. Wenn ein Knochenaufbau notwendig sein sollte, ist ein Abwarten bis zur Weichteildeckung sinnvoll.
Literatur:
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| Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 6. November 2012 ) |