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Anke Zu diesem Thema kann ich auch einiges beitragen:

Meine Implantatbehandlung sollte in 2001 in Berlin, Virchowklinik erfolgen. Von dort wurde ich wegen "Terminproblemen" in die Privatarztpraxis Dr.Detlef Hildebrand (ich bin Privatpatient)Berlin,geschickt.Im Laufe der Behandlung stellte ich fest, dass dieser Arzt auch im Virchowklinikum arbeitet.So kommt man also an Privatpatienten ! Nach 22 Behandlungen besaß ich einen herausfallenden Zahnersatz auf Implantaten.Daraufhin habe ich auf die Abschlußrechnung über 16 000,00 € nur 6000,00€ gezahlt, um den Arzt zu Fehlerbehebung zu zwingen. Er hat behautet, es sei alles ok und hat mich auf Zahlung der Restsumme verklagt.Da ich ja Rechtsschutz versichert bin, habe ich Gegenklage erhoben. Nach 10 ! Jahren Prozessdauer wurde das Urteil gesprochen : der Arzt hat Anspruch auf sein Honorar, 2 Gutachter haben die Fehlerhaftigkeit der Arbeit bestätigt. Durch die lange Prozessdauer bekomt der Arzt nun von mir mit Zinsen 15 000 € und er muss alle Folgekosten der weiteren Behandlung übernehmen. Die Rechtsschutzversicherung hat mir auf Grund der hohen Kosten den Vertrag gekündigt und der Arzt weigert sich die angefallenen Rechnungen zu bezahlen.Das heißt, ich müßte wieder klagen ! Aber nun werde ich an die

Öffentlichket gehen !
Hilda Ich verstehe bestens, dass Du genug hast.Die Peridontitisbehandlung mit Laser wird sogar in Österr. von der Kasse bezahlt ( zumindest an der Uni-Zahnklinik),die Behandlung der Periimplantitis mit Laser kostet 100 Euro privat pro Sitzung. Ich habe zwar auch genug und bald lieber irgendein Ende als gar keines,so wie jetzt, aber da ich Leute kenne, die ihre Implantate über 10 Jahre erfolgreich haben , denke ich, dass so etwas doch auch bei mir funktionieren kann.

Hilda
Gitta @Hilda

Ich wollte noch zu bedenken geben, dass eine Rechtsschutzversicherung vorbringen kann, dass die Ursache dieses Rechtsstreits schon vor Abschluss des Versicherungsvertrages bestand und dass sie deshalb in diesem Fall keinen Versicherungsschutz übernehmen. Ich weiß wirklich nicht, wie dies im Falle von Zahnkrankheiten gesehen wird. Nachher hat man die Beiträge gezahlt, bekommt aber keinen Versicherungsschutz und muss den Rechtsstreit dann doch bezahlen (man kriegt das Geld ja zurück, wenn man gewinnt).

Dass mit dem OK ist ja interessant. 2 ZÄ haben mir vorgeschlagen, alle Zähne im OK zu ziehen und 6 Impl. zu setzen. Dann war ich in einer Privatklinik und man sagte mir, dass von 8 Zähnen im OK 6 erhaltungswürdig sind und haben keinen Kostenplan für ein Langzeitprovisorium 4.500 € vorgelegt und wollen 2 Zähne ziehen und ansonsten die Parodontose behandeln. Dann wahrsch. 2 Impl. und Teleskop-Prothese. Ich komme da insgesamt nach meiner Re. auf ca. 20.000 € - bei unsicherer Progonse, was die Impl. und deren Dauerhaftigkeit betrifft. Alle späteren Behandlungen (Periimplantitis etc.) muss ich aus selbst bezahlen, übernimmt die Kasse nicht, da Implantat. Bis jetzt habe ich in der Klinik nur die Parodontitis behandeln lassen und keinen Zahn ziehen lassen. Meine Idee ist, auch die 2 fraglichen Zähne (mit chirurg. Eingriff und Knochenaufbaumal. o. ä.)gegen Parodontitis behandeln zu lassen und eine endgültige Brücke von 1-5 bis 2-5 oder sogar 1-7 bis 2-7 installieren zu lassen. Ich weiß aber noch nicht, ob diese Klinik oder ein anderer Arzt hier mitmacht. Ich habe keine Ambition mehr für weitere Implantate (habe schon 4 im UK und 2 davon haben Periimplantitis) und nehme notfalls in ein paar Jahren die Teil- oder Voll-Prothese. LG, Gitta
Hilda @Parodontitis

Ich hatte gerade auch so einen Fall im Bekanntenkreis. Die Ärztin hatte auf vorgebrachte Klagen und Beschwerden nicht reagiert, bis die Zähne von selbst begannen, auszufallen.Ich verstehe das nicht.

Hilda
Hilda Wenn man etwas Schlimmes erlebt, hat, möchte man es auch so schnell wie möglich vergessen und nicht in einem jahrelangen Verfahren immer wieder aufgewühlt haben.Du erinnerst mich daran, dass ich möglichst bald die geplante Rechtsschutzversicherung abschließen muss, damit ich wenigstens das Gefühl habe, ich bin nicht hilflos.

Ich habe inzwischen von einem Fall erfahren, wo alle Oberkieferimplantate ( festsitzend) nach 1,5 Jahren locker wurden und zu erneuern waren. Der nachfolgende Zahnarzt riet zur Klage, weil zu wenig Knochen vorhanden war und das war die Ursache. Ergebnis: Kosten waren da, kein Ergebnis.

Um 15000 Euro bekam er inzwischen einen ganz tollen ,komplett neuen " Oberkiefer"( festsitzend) und es funktioniert sehr gut und soll sehr schön aussehen.

Hilda
Gitta @Hilda

3.500 € waren ja nur das Schmerzensgeld. Der beklagte ZA musste ja auch sämtliche Kosten tragen, die für die Beseitigung seiner grob fahrlässigen Behandlung anfielen und den Patienten so stellen, wie er stehen würde, wenn die ärztl. Fehler nicht gewesen wären. In diesem Fall ging das wohl. Wer einen Prozess verliert, trägt ja auch die Kosten des Rechtsstreits. Aber natürlich: die Kosten für das Sachverständigengutachten und das selbstst. Beweisverfahren sind bereits sehr hoch. Ich entdeckte neulich auch einen Vergleich, wo ein ZA 12.000 € Schmerzensgeld zahlen musste, da der Pat. ein Bonusheft hatte und seit Jahren regelmäßig dort war, der ZA aber versäumt hatte, die Parodontitis zu behandeln, wobei in der Folge die Zähne gezogen werden mussten - das fand ich auch recht interessant. Denn ich glaube schon, dass es viele Grenzfälle gibt, wo ZÄ davon absehen, eine Parodontitis zu behandeln, da sie hoffe, der Patient lässt dann Implantate machen. Nur in krassen Fällen kommt wahrscheinlich ein gerichtliches Vorgehen in Frage. Ein sehr schwieriges Feld, denn von vornherein besteht an sich ein Vertrauensverhältnis und der Pat. versucht, mit dem Arzt zusammen gegen Krankheiten vorzugehen und dann ist das Ganze umgedreht und der Arzt ist Prozessgegner. Die Beweislage ist schwierig und die ZA-Helferinnen (die vielfach ein nicht mehr zeitgemäßes Frauenbild kolportieren) kommen als Zeugen nicht in Frage. LG, Gitta
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Re:Welches Implantatsystem?
15.05.13, 16:24 von Dr. Dr. B. Zahedi
aussenhex? branemark mark II wäre möglich.

Re:Welches Implantatsystem?
15.05.13, 16:22 von Dr. Dr. B. Zahedi
hallo, gibt es einzelbilder? plattfporm-switching oder aussen-hex? die mittleren könnten biomet 3i sein.

Re:Um welches Implantatsystem handelt es sich?
15.05.13, 16:18 von Dr. Dr. B. Zahedi
hallo, gibt es ein einzelbild? platform-switching? könnte ein pit-easy, bio-horizon oder ocd biomedical sein.

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