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Fragen und Antworten zu Zahnimplantaten
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Ist jeder Patient für ein Implantat geeignet?

In der Regel: ja. Die Implantologie ist mittlerweile ein anerkannt sicheres Verfahren, und es gibt nur sehr wenige Gegenanzeigen, die eine Implantatversorgung unmöglich machen.

Ausführlichere Informationen dazu unter: Gegenanzeigen 

Implantat oder Zahnerhalt?

implantate.com schliesst sich hier weder der unter einigen  Implantologen gerne verbreitete Meinung an, dass das Implantat der bessere Zahn, noch der Ansicht, dass der eigene Zahn immer besser als ein Implantat sei.
Als medizinische Grundidee muss gelten, dass ein Implantat nicht einen Zahn, sondern einen verloren gegangenen Zahn ersetzen soll.  Deswegen ist an dieser Stelle die Fragestellung eher wann ein Zahnerhalt möglich und sinnvoll ist. 

Mehr dazu im Kapitel: Wann muss ein Zahn raus?

 

Was kostet ein Implantat?

Was ein Einzelimplantat kostet, hängt von vielen Faktoren wie individuelle Situation, Implantatsystem u.v.m. ab und lässt sich daher kaum pauschal beantworten. Als grobe "Hausnummer" gilt: die Gesamtkosten - also Implantat inkl. prothetischer Versorgung - sollten bei einem unkomplizierten Fall (genug Knochen, ästhetisch nicht entscheidender Seitenzahnbereich) 2.000 Euro nicht (wesentlich) übersteigen. Das entspricht auch der Preisgarantie, die Implantologen im Register auf implantate.com anbieten.

Ausführlichere Informationen dazu unter: Preise für Implantate

Ersetzt die Krankenkasse die Kosten für ein Implantat?

Die gesetzlichen Krankenkassen geben im Allgemeinen keine Zuschüsse für das Implantat selber (Ausnahmefälle sind bestimmte Erkrankungen oder Missbildungen). Allerdings gibt es mit dem neuen Festzuschuss-System eine Zuschuss für den gefertigten und eingesetzten Zahnersatz , unabhängig ob Brücke, herausnehmbare Prothese, oder Implantat-getragen. Bei privat Versicherten ist die Implantatbehandlung dagegen erstattungsfähig. Die Höhe der Erstattung ist unterschiedlich und  richtet sich nach dem individuellen Tarif der über den Versicherungsvertrag festgelegt wurde.
Die meisten Zahnzusatzversicherungen haben Implantate mittlerweile auch in ihren Policen berücksichtigt. Aber auch hier ist die Vertragssituation bunt.

Ausführlichere Informationen dazu unter: Kosten für Kassenpatienten

Ist eine Implantatbehandlung im Ausland günstiger?

Eine Implantatbehandlung wird in fast allen neuen EU-Beitrittsländern preisgünstiger angeboten. Der Qualtitätsstandard ist dabei sehr wechselhaft. Außerdem sollte man immer zusätzliche Reisekosten einkalkulieren, denn gerade bei aufwändigen Behandlungen können häufig Kontoll- bzw. Ausbesserungstermine notwendig sein.
 
Ausführliche Informationen dazu finden Sie in unserem Kapitel über Zahntourismus

 

Implantat oder Zahn-Brücke?

Eine pauschale Beantwortung dieser Frage ist schwierig, da sie vom individuellen Fall abhängt. Viele Behandler halten ein Zahnimplantat grundsätzlich für die bessere Alternative, da man mit einem Implantat immer einen Pfeiler dazu gewinnt und der Knochenabbau in diesem Bereich aufgehalten wird. Zu den gravierendsten Nachteilen einer Zahn-Brücke gehört, dass für den Aufbau evtl. gesunde Zähne beschliffen, d.h. mehr oder minder stark beschädigt werden müssen. Wenn die beiden Zähne, die nachbarseits der Lücke stehen, allerdings mit großen Füllungen oder schon mit Kronen versorgt sind, ist die Brückenlösung nur mit geringen Nachteilen verbunden. Seit einigen Jahren gibt es ja durch das Festzuschuss-System auch für Kassenpatienten eine Beteiligung der Krankenkassfür Zahnersatz auf Implantaten. Allerdings liegen erfahrungsgemäss die Eigenanteilskosten bei einem Implantat etwas höher.
 
Ausführlichere Informationen dazu unter: Alternativen zu Implantaten: Brücken  und das eigene Kapitel zu diesem Thema: Brücke oder Implantat?


Ist eine Implantatbehandlung schmerzhaft?

Eine Implantatbehandlung gehört eigentlich nicht zu den schmerzhaften Behandlungen und läßt sich fast immer gut unter einer lokalen Betäubung durchführen. Da die geschaffene Knochenwunde direkt mit dem Implantat versiegelt wird, sind die Schmerzen auch im Anschluss oft nur gering. Am Tage des Eingriffs läßt sich der Wundschmerz in der Regel mit leichten bis mittelstarken Schmerzmitteln gut kontrollieren. Bereits am 1. Tag nach der Implantation werden in den meisten Fällen schon keine Schmerzmittel mehr benötigt.

Ausführlichere Informationen dazu unter: Behandlungsablauf : Nach der Implantation


Gibt es Risiken bei der Implantatbehandlung?

Im Unterkiefer-Seitenzahnbereich muss besonders auf den Unterkiefernervast geachtet werden, der nicht verletzt werden darf. Bei guter Planung und Durchführung sind die Risiken während des Eingriffs allerdings gering. Die Gefahr eines späteren Implantatverlustes liegen bei unkomplizierten Verhältnissen unter 5 %.

Ausführlichere Informationen dazu unter: Fakten : Risiken


Rauchen und Implantate?

Es gibt Untersuchungen darüber, dass Komplikationen in der Einheilphase eines Implantats bei Rauchern häufiger als bei Nichtrauchern auftreten. Raucher sind zudem stärker von Zahnfleischerkrankungen betroffen. Im Allegmeinen geht man von einen 4fach erhöhten Risiko des Nichteinheilens und des frühzeitigen Implantatverlusts aus.
Nicht nur vor dem Hintergrund einer Implantatbehandlung ist es aber sinnvoll, das Rauchen einzuschränken oder ganz aufzugeben. Dennoch kann auch beim Raucher erfolgreich implantiert werden. Weitere Informationen dazu finden Sie durch Stichwortsuche im Patientenforum von implantate.com.  


Was ist, wenn zuwenig Knochen für eine Implantation vorhanden ist?

In diesem Fall gibt es die Möglichkeit, zusätzlichen Knochen anzulagern. Bei geringen Mengen kann dieser während der Operation gewonnen werden (Knochenmehl, das beim Bohrvorgang in speziellen Filtern aufgefangen wird). Bei größerem Knochenbedarf lässt sich aus knochenreichen Regionen des Unterkiefers Knochen entnehmen; es kann sogar die Entnahme eines Knochenspans aus dem Beckenknochen notwendig werden.

Ausführlichere Informationen dazu unter: Behandlungsablauf : Die Implantation


Kann das Implantat abgestoßen werden?

Titan ist sicher biokompatibel und eines der verträglichsten Materialien überhaupt, d.h. eine eigentliche Abstoßungsreaktion findet nicht statt. Eine frühzeitige Entzündung ist jedoch immer möglich und kann unter Umständen zu einem Implantatverlust führen. Implantate heilen statistisch gesehen jedoch zu über 95% ein.

Ausführlichere Informationen dazu unter: Fakten : Haltbarkeit


Wie lange dauert die Einheilphase?

Wenn genügend Knochen vorhanden und eine unkomplizierte Implantation möglich ist, rechnet man mit einer Einheilzeit von etwa 6–12 Wochen bei modernen Implantatoberflächen. Im schwachen Knochen oder nach dem Aufbau von Knochen kann die Einheilphase dagegen 6-9 Monate dauern.

Ausführlichere Informationen dazu unter: Behandlungsablauf : Die Einheilung 

Kann man Implantate direkt belasten bzw. sofort mit Zahnersatz versorgen?

Diese Möglichkeit besteht bei sehr fest eingesetzten Implantaten tatsächlich. Allerdings ist das Risiko nur bei sofortiger Verblockung (Stegversorgung mit 4 Implantaten im Unterkiefer) überschaubar. Sicherer ist es auf jeden Fall, die Einheilzeiten (s.o.) einzuhalten.

Ausführlichere Informationen dazu unter: Behandlungsablauf : Die Einheilung

 

Wie finde ich einen guten Implantologen?

Wenn sie keine persönliche Empfehlung haben, werden Sie hier im Implantologenregister von implantate.com sicher fündig. Einzigartig ist hier die Möglichkeit Implantologen mit Gewährleistung zu suchen. Ausserdem erhalten Sie auch weitere Tipps worauf Sie bei einem Implantologen achten müssen.

Ausführlichere Informationen dazu unter: Implantologen : Implantologensuche


Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Implantation?

Grundsätzlich sollte eine Implantateinbringung so früh wie möglich erfolgen, da der für die Verankerung entscheidende Knochen einem Abbauprozes ( ) unterliegt.
Auch entzündete Zähne ( , Wurzelentzündungen) sorgen für einen Knochenabbau, so dass die Entscheidung für das Entfernen eines nicht erhaltungswürdigen Zahnes aus implantologischer Sicht zügig getroffen werden sollte.
Wenn man in der gleichen Sitzung mit der Zahnentfernung das Implantat einbringt, spricht man von Sofortimplantation. Das Implantat bewirkt, dass Knochen (und Zahnfleisch) an Ort und Stelle gehalten werden, und der nach Zahnentfernung typische, ausgeprägte Verlust wichtiger Knochen- und Weichteilsubstanz somit vermieden wird.
Bei stark entzündeten Regionen ist allerdings die verzögerte Sofortimplantation (nach einigen Wochen) oder die Spätimplantation (nach Monaten) der deutlich sicherere Weg, erfolgreich zu implantieren.

Hier finden Sie mehr zu dem Thema "der richtige Zeitpunkt" Sofortimplantation oder Spätimplantation.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 12. Dezember 2012 )
 
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Wußten Sie schon, dass...

Implantate nur in Ausnahmefällen vor Abschluss des Kieferwachstum eingebracht werden sollen, da sonst die endgültige Implantatstellung nicht sicher abzuschätzen ist?
 
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