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zahnfleischrückgang Beitrag vom 08.01.2009, 19:06 Uhr
Ich war heute beim ZA, weil das Zahnfleisch am Implantat zurückgegangen war. Zuerst dachte ich, das kam durch eine Entzündung. Als mein ZA aber sagte, das da ein Knochenstück rausgegangen ist, war ich ziemlich geschockt. Ich habe das jedenfalls nicht bewußt gemerkt, das da ein Knochenstück raus ist. Meine Fragen sind: Wie kann man so etwas verhindern und wie oft kommt so etwas vor? Vielen Dank im voraus ,-)
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Re:zahnfleischrückgang Beitrag vom 09.01.2009, 07:42 Uhr
Das ist wirklich seltsam, dass da ein Knochenstück "verlorengegangen" sein soll - ohne dass Du das gemerkt hast . Ich denke eher, dass da Knochenabbau stattgefunden hat - obwohl man doch eigentlich Implantate setzt - genau um dieses zu verhindern !?!? Aber ich bin kein Arzt !
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Re:zahnfleischrückgang Beitrag vom 09.01.2009, 12:37 Uhr
ich vermute auch, dass es sich um einen knochenabbau handelt. ich habe genau das gleiche problem. bei mir sind an den 2 implis (24 und 26) das zahnfleisch stark zurückgegangen. ist optisch wirklich nicht schön....aber zum glück nur im seitenzahnbereich. mehr sorge macht mir, ob sich dadurch leichter entzündungen an der austrittstelle (implantat/knochen) breit machen können. mich würde auch dringend interessieren ob man nachträglich bei gut eingeheilten implis das zahnfleisch chirurgisch nachbessern kann. meine implantologin ..gehört leider nicht zu denen, die eine nachbetreuung anbieten. vielleicht kann hier jemand über nachträgliche zahnfleischkorrekturen an den implis berichten?!
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Re:zahnfleischrückgang Beitrag vom 09.01.2009, 17:10 Uhr
Wenn man mit dem Häkchen zwischen Zahn (Krone) und Wurzel (Implantat) kommt, sollte man es sich wie eine Zahnfleischtasche vorstellen. Man selbst kommt zum Reinigen da nicht heran, es ist also eine Brutstätte für Bakterien. Wenn aber alles "sauber" ist, dauert es wohl schon geraume Zeit. Sicherlich kann man Zahnfleisch "verpflanzen", ob es am Implantat anwächst oder wie immer der Verlauf einer solchen OP ist, weiß ich nicht.
Hierzu wäre eine ZA-Meinung doch recht hilfreich. LG Fritzi
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Re:zahnfleischrückgang Beitrag vom 10.01.2009, 14:32 Uhr
Hallo, das zahnfleisch folgt dem Knochen, so dass ein Knochenabbau anzunehmen ist. Der Verlust einen Knochestücks wäre nur in Zusammenhang mit einer Transplantation eines solchen Stücks erklärbar. Knochen ist biodynamisch aktiv. D.h., dass er auf Einflüsse ebenso reagiert wie uf interne Vorgänge, wie Ernährung/Durchblutung. Wenn Implantate durch die eingehende funktionelle Belastung auch für einen positiven Reiz auf den Knocheausüben, können Sie andererseits z.B. die Ernährungssituation des Knochens verändern und ihn so zu Umbaumaßnahmen zwingen. gruß B. Zahedi
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Re:zahnfleischrückgang Beitrag vom 11.01.2009, 18:23 Uhr
Hallo Bonki. Ist das Implantat in den Knochen gesetzt worden oder ist an der Stelle Knochenersatz reingespritzt worden? Bei mir mußte, um das mittlere Implantat setzen zu können, während der OP immer wieder sehr viel Knochenersatz reingespritzt werden, da an der Stelle vorher lange eine Brücke war und somit mein Knochen sich schon stark zurück gebildet hatte. Ich habe jetzt 11 Monate die Implantate und bei mir ist kurz nach der OP und vor der Freilegung der Implantate vor ca. 4 Monaten dieser Knochenersatz aus dem Zahnfleisch gekommen. Dachte erst, das mir ein Stück Zahn abgebrochen ist weil ich darauf gebissen habe aber beim näheren Hinschauen sah ich, das dies Zeug aus dem Zahnfleisch kommt. Bin dann zum Implantologen hin, um die Fäden der Freilegung ziehen zu lassen, der hat dann die Reste entfernt und mir wurde gesagt, das es bei mir bis zu einem Jahr passieren kann, das da etwas raus kommt, da sehr viel Knochenersatz gespritzt werden mußte. Seitdem ist aber nichts mehr gewesen. Ich würde deinen Implantologen oder den behandelnden Zahnarzt zu Rate ziehen. Alles Gute. Gruß Manuela
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