...zusätzliche Frage zu Rezession oder Entzündung (periimplantatis): was tritt als erstes auf und hat Konsequenzen! Zu den etwas schlechteren knochenstrukturell bedingten Voraussetzungen für Implantate im Oberkiefer las ich bereits in diesem Forum. Und dennoch, ist es der Knochen oder das Zahnfleisch, dass die Rezession nach Implantat bewirkt? 3 Jahre nach Implantatsetzung (2 Jahre nach festsitzender Zahnersatz auf Implantaten tritt eine traumatische Rezession ein, sieht inzwischen aus wie Löcher im Zahnfleisch + sehr sichtbaren Implantaten (die aber angeblich immer noch festverwachsen im Knochen sitzen). Als ob das Metall das Fleisch frisst. Sollte man auf Zahnfleischaufbau als primäre Aktion setzen? Zusatzinfo: Zahnfleisch als "dünn" diagnostiziert. Für Zahnfleischaufbau könnte evtl. Wangengewebe (im Internet gesehen) in Frage kommen. Wenig "Gaumenvolumen". Keine Geschwulst, also Krebs ist das dann nicht. Sollte ich Oralchirurgen ein Foto meiner freiliegenden Implantate senden und dann fragen, ob sie sowas "zunähen" können? Mein ZA ist erfahren, vorsichtig und gut. Viel Erfahrung mit Implantaten, aber nicht jeder weiss und kann alles - er beobachtet seit einem Jahr.
Re:Zahnfleischrückgang bewirkt Knochenverlust - Knochenabbau bewirkt Zahnfleischverlust - oder beides parallel? Beitrag vom 03.01.2012, 10:03 Uhr
hallo, wenn es nach dieser zeit zu einer rezession mit sichtbarem implantat gekommen ist, dürfte ein primärer knochenabbau, dem dann das zahnfleisch folgt ursächlich sein. über ein bindegewebstransplantat kann man nachdenken. ästhetisch wird es kritisch bleiben. die ursachen des knochenabaus sollten vorab diagnostiziert und therapiert werden. gruß b. zahedi
Re:Zahnfleischrückgang bewirkt Knochenverlust - Knochenabbau bewirkt Zahnfleischverlust - oder beides parallel? Beitrag vom 03.01.2012, 13:06 Uhr
Danke für die Antwort. Es wirft gleich die nächste Frage auf, wie, wo, wer kann die Untersuchung eines so speziellen Knochens wie es der Kiefer ist, vornehmen? Ich habe definiv keine osteoporose -jedenfalls keine globale - was sich an der Knochen-Haltbarkeit zeigt (kann natürlich auch an guttrainierter Muskulatur liegen)- aber auch Blutlaborbefunde zeigen keinerlei Auffäligkkeiten. Ich habe auch keine Organerkrankungen und keine der typischen life-_style_ Erkrankungen, die man normalerweise mit über 55 rumschleppt (Schilddrüse, Diabetes, Bluthochdruck). Ich meine daher, dass der Zahnkieferknochen ganz gezielt untersucht werden müsste - aber wo?
Re:Zahnfleischrückgang bewirkt Knochenverlust - Knochenabbau bewirkt Zahnfleischverlust - oder beides parallel? Beitrag vom 03.01.2012, 16:38 Uhr
qualifizierte Spezialisten, mit implantate.com-Gewährleistung und -Preisgarantie in Ihrer Nähe (Deutschland, Österreich, Schweiz).
Wußten Sie schon, dass...
der Zahnverlust als Folge eines Schul- oder Arbeitsunfalls auch nach Jahrzehnten noch über die Berufsgenossenschaften abgesichert ist, welche die Kosten auch für eine Implantatbehandlung übernehmen?